Auf dem Laufenden

Wir schreiben das Jahr 2016. Unendliche Weiten vor uns. Die Zukunft hat begonnen.

Dass sie anders aussieht, als es Regisseur Stanley Kubrik 1968 für sein Filmepos "2001 - Odyssee im Weltraum" erdacht hatte, ist ein Glück. 21 Jahre später lag auch Filmemacher Robert Zemeckis nur bedingt richtig bei "Zurück in die Zukunft II". Denn die sich automatisch bindenden Schnürsenkel von Marty McFly lassen zum Bedauern vieler Läufer bis heute auf sich warten. Wer musste noch nicht einen Lauf unterbrechen, weil sich die Schleife gelöst hatte? Damit keine Missverständnisse entstehen: Ich habe beim Silvesterlauf weder erneut eine Runde verpasst, noch sind meine gut verschnürten Schuhe von den Füßen geflogen. Denn das Schnüren eines festen Doppelknoten ist für mich vor jedem Lauf erprobte Routine. Für meinen Freund galt das allerdings bislang nicht, zumindest nicht bis Runde vier, als er von der Strecke musste, um neu und nun doppelt zu binden. Seine neue Bestzeit war damit wieder zu einem Zukunftsprojekt geworden. Automatisch bindende Schnürsenkel sollen laut einem großen Sportschuhhersteller übrigens bald tatsächlich Realität werden. Wer nicht so lange warten will, sollte sich die Homepage des Australiers Ian Fieggen ansehen ( <%LINK auto="true" href="http://www.fieggen.com" text="www.fieggen.com" class="more"%> ), der nach eigenen Angaben seit 1982 verschiedene Methoden zum Binden von Schuhschleifen analysiert und dabei seinen angeblich unschlagbaren "Ian knot" entwickelt hat. Nie mehr offene Schnürsenkel. Ein gutes Projekt für 2016. laufen@volksfreund.de