Barfuß-Wasserski: Schließt sich bei der WM in Australien der Kreis?

Barfuß-Wasserski: Schließt sich bei der WM in Australien der Kreis?

Ab dem 10. März gehen im aus tralischen Mulwala die Weltmeisterschaften im Barfuß-Wasserski über die Bühne. Mit dabei sind die vielfache Weltmeisterin Steffi Kirsch und Tochter Jacky (14) aus Schleich (Kreis Trier-Saarburg).

Schleich. Wie viele WM-Teilnahmen im Barfuß-Wasserski Steffi Kirsch schon erlebt hat? Da muss die 45-Jährige selbst durchzählen. An ihre erste WM erinnert sich die Sportmedizinerin aber bestens: Das war 1988 in Australien. Steffi Kirsch war 19 - und sie kam als Weltmeisterin zurück.
Seit ein paar Tagen ist sie wieder in Australien. Am Montag beginnt dort in Mulwala - zwischen Melbourne und Sydney gelegen- die WM. Was ganz Besonderes wird es für Tochter Jacky: "Für sie ist es die erste WM. Sie tritt in der Juniorenklasse an", sagt Kirsch: "Sie hat starke Konkurrenz - und für sie gilt nur: Dabeisein ist alles." Da es nur eine Juniorenklasse gibt, muss sich die Schülerin auch mit 18-Jährigen messen. Jacky ist bereits seit sechs Wochen in Australien, wo sie derzeit auch zur Schule geht - die Neuntklässlerin ist für drei Monate vom Trierer Max-Planck-Gymnasium freigestellt worden. Ob Steffi Kirsch, die in der Ü35-Klasse starten wird, ihrer großen Sammlung einen weiteren WM-Titel hinzufügen kann? "Das wird schwer", meint sie. "Ich peile aber einen Platz auf dem Podium an." Bei der WM vor zwei Jahren in Texas gewann Kirsch die Titel im Slalom und im Springen. "Ich habe im Winter nicht auf der Mosel trainieren können, während die starken Australierinnen gerade mitten in der Hauptsaison sind."
Als große WM-Favoritin gilt die Australierin Gizie Halasz. Ein ganze starke Gegnerin - das musste sich Steffi Kirsch schon von ihrer Tochter anhören: "Sie hat mir schon angekündigt: ‚Mama, gegen die hast du keine Chance." Abwarten! Die WM läuft bis zum 16. März. Und während Jacky noch Aussichten auf einige WM-Teilnahmen hat, ist das bei ihrer Mutter eher fraglich. "Es kann gut sein, dass das meine letzte sein wird." AF

Mehr von Volksfreund