Berg-Europameisterschaft startet in die neue Saison

Alès · Die Europa-Bergmeisterschaft (EBM) startet am kommenden Wochenende mit dem Bergrennen Col St. Pierre im südfranzösischen Alès in die 59. Saison. Nach Beendigung der Trierer ADAC/RTT Bergrennen im Jahre 2011 wird Deutschland in der zwölfteiligen Serie mit dem Glasbachrennen in Thüringen vertreten sein.

 Der Italiener Simone Faggioli gilt in der am Wochenende startenden Europa-Bergmeisterschaft als das Maß der Dinge. Foto: privat

Der Italiener Simone Faggioli gilt in der am Wochenende startenden Europa-Bergmeisterschaft als das Maß der Dinge. Foto: privat

Foto: (g_sport

Alès. Hinsichtlich der technischen Reglemente für die Fahrzeuge haben sich keine Änderungen ergeben. Das Fahrerfeld lässt ebenfalls keine gravierenden Neuzugänge erkennen. So wird viel "Altbekanntes" an den Start gehen. Als Favorit auf den Titel bei den Sport- und Rennwagen gilt der sechsfache Bergchampion Simone Faggioli, Italien, der nach dem Wechsel von Osella auf einen Norma-Einsitzer in 2014 als einziger Werksfahrer der Serie auch 2015 das Maß der Dinge sein dürfte. Mittlerweile bringt das italienische Rennteam bis zu acht Fahrzeuge an den Berg.
Bei den Tourenwagen wird sich zeigen müssen, ob die osteuropäischen Bergspezialisten wieder ihrer Favoritenrolle gerecht werden, oder aber der Österreicher Christan Schwaiger die Phalanx durchbrechen kann. Auch wenn das Racing Team Trier (RTT) seit 2012 nicht mehr in der höchsten Liga des europäischen Bergrennsports mitmischt, ist das Team um den Vorsitzenden Manfred Kronenburg noch bei zahlreichen Rennen präsent. Mit dem Rechbergrennen in Fladnitz in der Steiermark (Österreich) Ende April startet die europäische Rundreise des RTT, gefolgt von dem Rennen Subida el Fito bei Oviedo/Asturien (Spanien) Anfang Mai. Nach einer kurzen Pause geht es dann Ende Juni in Triers italienische Partnerstadt Ascoli Piceno, dem sich eine Woche später das Rennen Trento - Bondone im Trentin anschließen wird. Mit 17,6 Kilometern ist dieses das längste in der Meisterschaft. Von dort aus geht es für die Trierer weiter zu einem Histo-EM Rennen nach Cesana - Sestriere in Norditalien, nahe der französischen Grenze in den Alpen. Zum Abschluss der Saison wird der große Vereinsausflug die Mitglieder des RTT nach Istrien zum Rennen nach Buzet führen. Zu allen Veranstaltern unterhält das RTT nach wie vor noch sehr gute Kontakte, wie Kronenburg bestätigt. red

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort