Besser denn je

Mehr als doppelt so lang, stimmungsvoller und besser - aber den Weg zum einzigen Berglauf der Region hat die Masse der Läufer (noch) nicht wiedergefunden.

Fell/Thomm. Dietmar Bier ist so etwas wie ein Berglauf-Veteran. Fünfmal, 1993, 1995, 1996, 2005 und 2006, hat er auf der damals 3390 Meter langen und 211 Meter Höhenunterschied aufweisenden Strecke gewonnen. Den findet der 43-Jährige vom Trierer Stadtlauf-Verein aber auch gut: "Positiv ist, dass man erst einmal flach bis zum eigentlichen Berg läuft", sagt Bier. Denn die Verlängerung bringt zwar fast vier Kilometer mehr an Distanz, aber nur knapp 100 Höhenmeter.7,2 Kilometer statt 3390 Meter dürfte auch den meisten Volksläufern besser gefallen. Zumal beim Lauf durch Fell und Thomm etliche Zuschauer standen, die die Läufer anfeuerten, wie Bruno Kremer von der LG Meulenwald berichtete. Doch mit 52 kamen nur sieben Teilnehmer mehr als vor einem Jahr ins Ziel. Dank des Kinderlaufs und des Engagements der Kindertagesstätte Fell waren es in der Gesamtbilanz 108. Auch dass der Berglauf zugunsten der Trierer Sportstiftung durchgeführt und damit unschuldig in Not geratene Sportler der Region unterstützt werden, zog keine Massen zu der vom TV präsentierten Veranstaltung.Meisterschaft im nächsten Jahr

Hoffnung gibt es aber für 2014, wenn die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften zwischen Fell und Thomm ausgetragen werden. Dann wird Andreas Theobald als Streckenrekordler die Favoritenbürde schultern. Der 20 Jahre alte U23-Vizemeister vom Post-SV Trier siegte in 26:34 Minuten vor seinem Vereinskameraden Martin Müller (26:55) und Bier (28:19). Schnellste Frau war die für die LG HSC Gamlen-RSC Untermosel startende Nicole Krämer aus Kelberg in 37:12 Minuten vor Marion Haas (LG Meulenwald Föhren/39:24) und Annika Pfeiffer (TV Hermeskeil/40:10).Ergebnisse und Bilder unter www.volksfreund.de/laufen