Bundesliga-Auftakt mit Rumpfteam

Bundesliga-Auftakt mit Rumpfteam

Tri Post Trier erreicht beim Triathlon-Zweitliga-Auftakt trotz vieler Ausfälle den elften Platz.


Kulmbach (teu) Marc Pschebizin hätte es sich anders gewünscht, aber manchmal sei einfach der Wurm, in diesem Fall besser gesagt der Virus, drin. Mit nur drei statt fünf Startern ging die erste Triathlon-Mannschaft von Tri Post Trier am vergangenen Sonntag ins erste Zweite-Bundesliga-Rennen nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr. "Tim hatte am Mittwoch noch gemeint, er könne starten, aber dann ging es doch nicht", erzählt das für den Leistungssport zuständige Tri-Post-Vorstandsmitglied Pschebizin von der Erkrankung des Xterra-WM-Teilnehmers Tim Dülfer, die sich länger hinzieht als gedacht.
Nur die Tri-Post-Athleten Andreas Theobald, Maximilian Nichterlein und Neuzugang Nicolas Krämer (Stammverein SV Gerolstein) stellten sich in Kulmbach bei Bayreuth der Konkurrenz der 13 übrigen Mannschaften. Konsequenz bereits vor dem Start: Da vier Teammitglieder gewertet werden, bekamen die Trierer per se 72 Maluspunkte (Anzahl der gemeldeten Athleten plus zwei) aufgebrummt. "Dass so trotzdem noch der elfte Platz herauskam, ist schon klasse. Ich glaube, kein Team lag so eng zusammen wie unseres", sagt Pschebizin.
Sechs Plätze oder gerade einmal eine Viertelminute trennten Theobald (28. in 55:15 Minuten), Krämer (33. in 55:26) und Nichterlein (34. in 55:31) nach 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und 4800 Meter Laufen. Mit einem fitten Tim Dülfer oder gar dem deutschen Crosstriathlonmeister Jens Roth (privat verhindert) wäre es nahezu automatisch der achte statt der elfte Platz geworden.
Das ist es auch, was laut Pschebizin für die verbleibenden vier Rennen in Darmstadt (11. Juni), am Rothsee (24. Juni), Fuldatal (13. August, alles Sprintdistanz) und Baunatal (3. September, Teamsprint) anvisiert wird. Spätestens bei den letzten drei Rennen soll sichergestellt werden, dass die Trierer Triathleten auch 2018 in der Zweiten Bundesliga starten können. "Der Teamsprint hat uns schon letztes Jahr gelegen", sagt Pschebizin optimistisch.

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