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Bundesliga-Spieler Torebko gewinnt Tennis-Grandprix-Finale in Trier

Bundesliga-Spieler Torebko gewinnt Tennis-Grandprix-Finale in Trier

Erfolgreiche Rückkehr: Nach vierjähriger Unterbrechung schloss der Düsseldorfer Bundesliga-Spieler Peter Torebko das Grandprix-Turnier des Tennis-Clubs Trier mit einem 6:2, 6:4-Finalsieg über den Chilenen Cristobal Saavedra-Corvalan ab. Etwa 150 Zuschauer sahen auf der schmucken Anlage bei brütenden Temperaturen die Endspiele.

Trier. In den 1960er Jahren trällerte Alt-Barde Franz Eugen Helmuth Manfred Nidl, besser bekannt als Freddy Quinn, mit dem Gassenhauer vom "Heißen Sand" die Hitparaden rauf und runter. In dessen Refrain hätten auch die beiden Endspielpartner am Samstag auf dem Centre Court einstimmen können.
Die beiden Weltranglisten-Nachbarn (Nr. 391 und Nr. 392) lieferten sich über 72 Minuten ein intensives Grundlinien-Duell, das der 26-Jährige, der für den Rochus-Club Düsseldorf spielt, dominierte.
Drei Breaks und eine makellose Bilanz seiner Aufschlagspiele gaben den Ausschlag für den Sieg des Mathematik-Studenten, der nicht nur ein verdienter Turniersieger, sondern auch ein eloquenter Gast war: "Ich habe mich auf das Wiedersehen gefreut. Hier herrschen ideale Trainings- und Wettkampfbedingungen. Außerdem macht es Spaß, ein Finale vor so vielen Zuschauern zu bestreiten."
Im Halbfinale hatte sich der Deutsche, nur sechs Tage nach dem Fußball-WM-Finale Deutschland - Argentinien, ausgerechnet gegen einen Argentinier mit Namen Kicker durchgesetzt ...
Packendes Doppel-Finale


In einem spannenden Doppel über fast 90 Minuten hatten sich zuvor Kevin Kaczinsky/Petar Trendafilov mit einem 6:2, 4:6, 10:8 über Franjo Rasputic/Salar Saraydarpour den Titel geholt. Turnierdirektor Markus Grundhöfer, der diesen Job seit 1991 ausübt, zog ein zufriedenes Fazit: "Am Finaltag war Schwimmbad-Wetter. Aber unter der Woche waren wir mit dem Besuch sehr zufrieden." Nach dem Matchball begannen quasi die Vorbereitungen für das Future-Turnier 2015. "Den Zeitraum haben wir im Prinzip besetzt. Wir sprechen jetzt mit den Sponsoren, ohne die ein Turnier auf diesem Niveau nicht möglich wäre."
Die Aussichten stehen offenbar gut, denn nach ein paar Dankesworten verabschiedete er die Besucher mit einem nachdrücklichen: "Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr."
Und ganz so schlimm wie bei Freddy Quinn wird es im nächsten Jahr wohl auch nicht werden, heißt es dort doch zum Ende der ersten Strophe: "... und ein Leben in Gefahr!" jüb