Damit aus Freibier kein Frustbier wird

Damit aus Freibier kein Frustbier wird

Sieben Punkte - so klein war die Ausbeute von Fußball-Regionalligist Eintracht Trier in der Hinrunde gegen Baunatal, Zweibrücken, Nöttingen, Koblenz und Mannheim. Beim Wiedersehen mit dem Quintett müssen nun mehr Punkte her, will sich der SVE aus seiner prekären Lage befreien. Los geht\'s am heutigen Samstag gegen den KSV Baunatal (14 Uhr, Moselstadion).

Trier. Eintracht Trier feiert in diesem Jahr sein 110-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lädt der Verein die Fans nach dem Heimspiel gegen den KSV Baunatal zu einem Freibier an den Cateringstand in der Ostkurve ein.
Damit aus dem Freibier kein Frustbier wird, sind drei Punkte gegen die Nordhessen Pflicht. "Wenn wir an die Leistung aus der zweiten Halbzeit des Spiels in Elversberg anknüpfen, haben wir gute Chancen, zu gewinnen", prognostiziert Eintracht-Trainer Peter Rubeck, der möglichen Ausreden im Falle eines Nichterfolgs schon im Vorfeld die Basis entzog. Die Mannschaft habe sehr gut trainiert, zudem lichte sich das Lazarett. So hätten Michael Dingels und Romas Dressler wieder mitmachen können. Auch Christoph Buchner (nach hartnäckigen Problemen im Bereich der Adduktoren) und Milorad Pekovic (nach Hüftproblemen) hätten im Training Qualität und Intensität erhöht. Während für Buchner eine Kadernominierung noch zu früh kommen dürfte, fehlt Peko gegen Baunatal aus erfreulichem Grund - er ist zu seiner hochschwangeren Frau nach Montenegro gereist. Dafür klopft ein anderer an die Tür zur Startelf. Ajdin Zeric, zuletzt nicht berücksichtigt, hat laut Rubeck im Training das Signal gesetzt, unbedingt spielen zu wollen.
Trier braucht in den Partien gegen die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt in den nächsten Wochen Punkte. Am besten schon mal drei gegen Baunatal. Ein Selbstläufer gegen die schwächste Auswärtsmannschaft werde die Partie aber nicht, warnt Rubeck: "Baunatal spielt auf Konter und hat dafür vorne schnelle Leute." Im Spiel will Trier mehr Druck als zuletzt aufbauen, gleichzeitig soll Druck von den Spielern genommen werden. Rubeck: "Sie müssen die Tabellensituation ausschalten, um nicht zu verkrampfen.
´Aus der Hinrunde hat der SVE noch eine Rechnung offen. In Baunatal verloren die Moselaner trotz 1:0-Führung noch mit 1:3. Rubeck: "Das Spiel dort war für uns eine Katastrophe. Wir haben auf jeden Fall noch etwas gutzumachen." Die Fans werden es gerne hören. Schließlich soll das Freibier nach dem Abpfiff auch schmecken.
Einen Liveticker zum Spiel gibt es bei uns unter der Adresse: <%LINK auto="true" href="http://www.fupa.net/volksfreund" class="more" text="www.fupa.net/volksfreund"%>