Der Lauf, der Kampf, der Stolz: StrongmanRun am Nürburgring

Der Lauf, der Kampf, der Stolz: StrongmanRun am Nürburgring

10 000 Läufer werden heute, Samstag, 4. Mai, zum Fisherman\'s Friend StrongmanRun erwartet. Das spektakuläre Hindernisrennen findet zum dritten Mal auf dem Nürburgring statt. Start ist um 12 Uhr.

Nürburgring. Sie klettern über meterhohe Mauern aus Strohballen, suchen sich einen Weg durch ein Feld von alten Autoreifen, waten durch knietiefen Schlamm und springen mitunter freudestrahlend in dreckig-braunes Wasser. Was ein wenig an eine Prüfung für Einzelkämpfer der Bundeswehr erinnert, das machen am Samstag zum siebten Mal rund 10 000 Menschen freiwillig - und bezahlen bis zu 79 Euro Teilnahmegebühr, wenn sie denn einen der begehrten und schnell ausgebuchten Startplätze ergattert haben. Wie noch vor einigen Jahren beim Marathon lockt der Stolz und die Bewunderung, eine der größten breitensportlichen Herausforderungen überhaupt zu bewältigen, mehr als 10 000 Läufer zum Nürburgring. Sie erwartet eine mehr als 20 Kilometer lange Prüfung über die Grand-Prix-Strecke und Teile der ehemaligen Südschleife. Die größte Herausforderung stellen aber die 30 zu überwindenden Hindernisse dar.
Der Trierer Florian Neuschwander, der 2011 am Nürburgring gewann, ist nicht am Start, er bereitet sich auf einen Marathon vor. teu
Informationen zum StrongmanRun im Internet unter www.strongmanrun.de
Extra

StrongmanRun in Luxemburg: Bereits ein Dreivierteljahr vor dem Rennen war der deutsche Strongmanrun am Nürburgring innerhalb von weniger als fünf Tagen ausgebucht. Erstmals wird es am 20. Oktober das Hindernisrennen aber auch im luxemburgischen Differdange (etwa 75 Kilometer von Trier nahe der französischen Grenze) geben. Für diesen neuen Lauf sind noch Anmeldungen möglich. Das Konzept ist das gleiche, wie am Nürburgring: eine rund 20 Kilometer lange Strecke, 30 Hindernisse. Internet: www.strongmanrun.eu www.volksfreund.de/laufen