Der Neue

Ein anderer Trainier kommt, wichtige Spieler gehen und neue kommen: Beim FSV Trier-Tarforst tut sich zurzeit einiges. Was das für die Mannschaft bedeutet, sagt der künftige Trainer.

Trier. Bereits vor der Rheinlandligasaison 2015/16 stand in Tarforst nach den Abgängen wichtiger Spieler ein kleiner Umbruch an. Mit 59 Punkten und dem fünften Tabellenplatz schloss der Verein die Runde trotz anfänglicher Startschwierigkeiten erfolgreich ab, den eigenen Rekord von 60 Zählern verpasste er nur um ein Pünktchen. Auch zur neuen Saison gibt es Veränderungen. Auf Patrick Zöllner, der dreieinhalb Jahre die Mannschaft entwickelte und den Verein in Richtung Rosport verlassen hat, folgt der Trainer Christian Esch.
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Foto: (g_sport


Im Gespräch mit dem Volksfreund stand der vom SV Föhren gekommene Esch Rede und Antwort: "Patrick (Zöllner, d. Red.) und ich sind gut befreundet und befinden uns in regem Kontakt. Als mein Wechsel feststand, haben wir uns auch über den zukünftigen Kader unterhalten." Ziel sei es natürlich, bestmöglich abzuschneiden und eine taktisch erfolgsbringende Formation zu finden. Er freue sich riesig auf die neue Aufgabe. Klar sei, dass die Mannschaft vor einem kleinen, eher trainerbedingten Umbruch stehe. "Zudem kenne ich die Klasse noch nicht so gut, deshalb werden wir etwas Zeit brauchen", sagte er. Veränderungen gibt es auch innerhalb des Teamgefüges des FSV. Mannschaftskapitän Dominik Lay wird eine Pause einlegen und den Tarforstern fehlen. Dazu wechselt Qendrim Bukoshi nach Mehring. Matthias Johann (berufsbedingtes Praktikum) und Tobias Spruck (zweite Mannschaft) werden kürzertreten. Mit André Thielen, Philipp Hermes und Marc Picko befinden sich drei Dauerverletzte noch in der Reha. Philipp Galle, Sebastian Stüber, Yannik Thömmes, Philipp Grundmann und Jason Thayaparan stehen als Neuzugänge fest. Mit Marcel Mühlen, Christopher Meyer und Jakob Ksoll verbreitern drei Spieler aus der zweiten Mannschaft den Kader. Die Integration der Neuen lief reibungslos ab, wie Esch betont: "Die meisten Jungs kannten sich vorher schon. Von daher hatte ich nicht den Eindruck, dass ein Kennenlernen nötig ist." Bleibt die Frage nach dem zukünftigen Kapitän: "Darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Wenn es soweit ist, denke ich, dass ich unseren Mannschaftsführer bestimmen werde." Vier bis fünf Einheiten stehen pro Woche im Trierer Höhenstadtteil an. Darunter noch einige Testspiele.
Am Samstag, 16. Juli, 15 Uhr, trifft man in Hentern auf die SG Perl/Besch, darauf folgen zwei Heimspieltests am Mittwoch, 20. Juli, 20 Uhr, gegen Union Mertert-Wasserbillig und Samstag, 23. Juli, gegen DJK St. Matthias Trier in Tarforst. Am Freitag, 29. Juli, 19.30 Uhr, in Pluwig trifft die Mannschaft auf die DJK und am 30. Juli in Feyen auf den SV Mehring. Idealerweise ist dann eine Woche vor Saisonstart auch der neue FSV-Spielführer bestimmt und der kleine Umbruch abgeschlossen.