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Der Tennis-Grand-Prix in Trier hat sein deutsches Finale

Der Tennis-Grand-Prix in Trier hat sein deutsches Finale

Wohl dem, der über 22 Plätze verfügt. Angesichts der schlimmen Witterungsbedingungen während der Turnierwoche mit vielen, teilweise sehr lan gen Regenunterbrechungen, war es der unermüdlichen Arbeit von Turnierdirektor Markus Grundhöfer, seinen Platzwarten und den vielen Helfern gelungen, so viele Courts rechtzeitig wieder spielfähig zu machen, dass am Donnerstagabend der Zeitplan auf dem angepeilten Stand war.


"Die schlimmste Turnierwoche seines Lebens" nannte Grundhöfer die ersten Tage des 25. Bitburger Tennis-Grand-Prix auf der Anlage des TCT am Moselstadion. Schwierig war es natürlich auch für die Spieler, die die Konzentration immer wieder neu aufbauen mussten und teilweise den ganzen Tag auf der Anlage verbrachten. Mit den ungewohnten Bedingungen kamen offensichtlich die Außenseiter besser zurecht als die Favoriten. Als das Halbfinale am Freitag anstand, war Peter Gojowczyk (Nummer 4) der "letzte Mohikaner" unter den Gesetzten.
Der Qualität der Spiele schadete der Ausfall der im Vorfeld als Favoriten gehandelten Akteure aber nicht. Auch am Freitag, dem Halbfinaltag, ging es nicht ohne Regenunterbrechung. Beim Stand von 5:3 im ersten Satz zwischen dem Deutschen Marc Sieber und dem Niederländer Nick van der Meer sorgte ein kurzer, aber heftiger Schauer für eine Unterbrechung. Danach hatte zunächst van der Meer im Duell der Linkshänder den besseren Start, ihm gelang das Rebreak, aber der erste Satz ging dennoch mit 7:5 an Sieber. Dann ging es schnell. Van der Meer fand seinen Rhythmus nicht mehr, Sieber musste nur sein Pensum abspulen, da sein Gegner leichte Fehler produzierte. Mit 6:2 ging auch der zweite Satz an Sieber. Auch das zweite Halbfinale ging nicht ohne Unterbrechung über die Bühne. Und die Partie verlief ausgeglichener. Der favorisierte Peter Gojowczyk gewann zwar den ersten Satz mit 6:4, aber sein Gegner, der Belgier Yannick Vanderbulcke, war nur um Nuancen schwächer. Danach schien die Partie zum Selbstläufer zu werden. Bis Gojowczyk beim Stand von 5:2 und eigenem Aufschlag zu wackeln begann. Minutenlang ging es hin und her zwischen Einstand und Breakbällen für den Belgier. Und ausgerechnet in dieser Phase musste kurz unterbrochen werden. Am Ende kämpfte sich Gojowczyk dann aber doch mit 6:2 durch. Der Bayer ist als Nummer 405 der Weltrangliste gegen Sieber (Nummer 525) leichter Favorit. wir