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Deutschland-Achter setzt Serie in Basel fort

Basel. Basel (red) Das Team Deutschland-Achter mit dem Trierer Richard Schmidt hat bei seinem ersten Auftritt in der neuen Saison gleich ein Ausrufezeichen gesetzt. Das Ruderleistungszentrum Dortmund war mit vier Achtern nach Basel gereist und kehrt mit fünf Medaillen aus zwei Rennen zurück.

Der Deutschland-Achter hat seine Siegesserie dabei fortgesetzt und sowohl das Sprint-Rennen als auch die Langstrecke beim BaselHead für sich entschieden. "Damit hat die neue Saison begonnen wie die vergangene. Wir freuen uns und hoffen mal, dass es ein gutes Omen ist", sagte Bundestrainer Uwe Bender. Beim Sprint-Rennen am Samstagmorgen, bei dem drei Großboote aus Dortmund am Start waren, ging es über die Distanz von 350 Metern. Als Titelverteidiger legte der Deutschland-Achter mit 46,31 Sekunden eine Zeit vor, an die keiner mehr herankam. Gut zwei Sekunden dahinter rauschte der erste U23-Achter (Deutschland III) zu Silber, wieder einen Zeigerschlag später machte der Achter mit Schlagmann Laurits Follert (Deutschland II) den Dortmunder Dreifach-Sieg perfekt. "Das war schon ein toller Erfolg, mit dem Ergebnis können wir alle sehr zufrieden sein", meinte U23-Trainer Peter Thiede. Der Deutschland-Achter hatte sich damit die Titelverteidigung gesichert und wollte auch auf der Langstrecke über die 6,4 Kilometer seinen Sieg von 2016 neu auflegen. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes ging als Erstes ins Rennen, die anderen Boote nahmen im Abstand von 30 Sekunden die Verfolgung auf. Doch auch über die lange Distanz konnte dem Deutschland-Achter niemand das Wasser reichen. Nach 18:41,4 Minuten und mit neuem Streckenrekord überquerten die Weltmeister die Ziellinie. "Es war zwar etwas zu merken, dass wir noch nicht wieder voll drin sind, aber insgesamt haben wir die Langstrecke gut gemeistert", meinte Bender. Die anderen drei deutschen Booten lieferten sich einen harten Kampf mit dem französischen und dem schweizerischen Achter. Am Ende holte sich Deutschland II (19:12,7) hauchzart den zweiten Platz vor Frankreich (19:12,8). Rund 30 Sekunden dahinter folgten die beiden U23-Achter knapp vor dem Großboot der Schweiz. Bei der Leistung seiner jungen Athleten auf der Langstrecke sieht Thiede noch Steigerungspotenzial. "Wir sind am Start bescheiden losgefahren, das war nicht geschlossen genug", so der U23-Trainer: "Wir haben etwas Lehrgeld bezahlt, uns aber insgesamt ordentlich präsentiert."Ergebnisse, BaselHead: Sprint-Rennen (350 Meter): 1. Deutschland I (Hannes Ocik, Richard Schmidt, Malte Jakschik, Jakob Schneider, Torben Johannesen, Maximilian Planer, Felix Wimberger, Johannes Weißenfeld, Steuermann Martin Sauer) 46,31 Sekunden; 2. Deutschland III; 3. Deutschland II 49,25; 4. Berliner RC 50,38; 5. Frankreich 50,73.Langstrecke (6,4 km): 1. Deutschland I 18:41,4 Minuten; 2. Deutschland II 19:21,7;