1. Sport
  2. Sportmix
  3. Regional

Dolphins verlieren erstmals: 51:79-Niederlage beim Favoriten

Dolphins verlieren erstmals: 51:79-Niederlage beim Favoriten

Die erste Saisonniederlage des Rollstuhlbasketball-Bundesligisten Goldmann Dolphins Trier beim RSB Team Thüringen überrascht nicht. Die Gastgeber hatten eine Woche zuvor sogar den deutschen Serienmeister RSV Lahn-Dill geschlagen.

Elxleben/Trier. Es war das dritte Spiel innerhalb von sechs Tagen für die Goldmann Dolphins Trier in der neuen Saison der Bundesliga. Das war sicher nicht allein der Grund für die 51:79 (28:34)-Niederlage beim ambitionierten RSB Team Thüringen, aber sicher eine der Ursachen. Nach der Reise nach Hamburg zum Auftakt schlugen die Reisestrapazen erneut zu Buche. Die These, dass auch der Spielplan ein Faktor war, wird durch den Spielverlauf gestützt. Denn nach dem ersten Viertel lag Trier noch vorn (20:19), zur Halbzeit (28:34) nur knapp hinten. Danach machte sich die Belastung nach der extrem kurzen Vorbereitung und auch die hohe Foulbelastung von Tyler Saunders bemerkbar. Der Power Forward war schon zur Halbzeit nur noch einen Pfiff vom Ausschluss entfernt. Bis dahin hatten vor allem Topscorer Dirk Passiwan und der Australier Kim Robins den favorisierten Gastgebern Paroli geboten. Ab dem zweiten Viertel nahm die Dominanz das weißrussischen Centers Alex Halouski (24 Punkte) mehr und mehr zu, auch der lettische Nationalspieler Raimund Beginskis (21 Punkte) wurde stärker. Nach dem dritten Viertel (54:41) war schon eine Vorentscheidung gefallen. Im letzten Abschnitt machte sich dann der Trierer Kräfteverschleiß auch in einer zunehmend schwächeren Wurfquote bemerkbar. Da half auch die einmal mehr überragende Leistung von Triers Spielertrainer Dirk Passiwan (35 Punkte, 15 Rebounds, acht Assists) nichts. Passiwan war nach der klaren Niederlage enttäuscht, aber nicht deprimiert: "Wir wussten, dass unser Gegner zwei Monate Vorbereitung hinter sich hat. Deshalb sind sie aktuell das wohl beste Team der Liga." Sogleich machte der beste deutsche Korbjäger auch klar: "Das haut uns nicht um. Wir werden die Fehler analysieren und weiter hart arbeiten." Der nächste Knaller folgt schon in wenigen Tagen gegen Dauermeister RSV Lahn-Dill (Samstag, 18.30 Uhr, Wolfsberghalle). Goldmann Dolphins Trier: Anderson (2), Baugh, Ewertz, Jassman, Nascimento (n.e.), Passiwan (35/2), Robins (12), Saunders (2), Schmitz; Spielertrainer: Dirk Passiwan wir