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Drei Fragen an ... Rudi Roth

Drei Fragen an ... Rudi Roth

Herr Roth, wie ist das 3:3-Unentschieden gegen Wittlich zu bewerten, nachdem Ihre Mannschaft bereits zur Halbzeit mit 3:1 führte? Rudi Roth: Wir hätten den Sack schon in der ersten Halbzeit zumachen müssen, besaßen Chancen genug, doch Wittlichs Torwart hielt überragend. Wittlich hat dann nach der Pause unheimlich Druck gemacht, als wir zwei Tore kassierten.

Nach dem Ausgleich hatten wir zwei Riesenchancen, um das 3:2 und 4:2 zu erzielen, doch Dennis Dusemund hatte bei seinem Schuss, der gegen den Innenpfosten ging und dann vor der Linie ins Feld zurücksprang, einfach nur Pech. Wie sieht denn die personelle Lage nach dem Weggang von Manuel Busch aus? Roth: Die gestaltet sich derzeit sehr ungünstig. Doch zum Glück haben wir einen großen Kader und können Verletzungen oder Sperren gut auffangen. Alexander Kappes fehlt wegen Fußbruch, Björn Griebler hat sich die Hand gebrochen. Des Weiteren laborieren Jonathan Kuhn und Nicolas Imholz an Knieverletzungen, Tim Senftinger fehlt oft studienbedingt, Tim Jakobs musste zuletzt arbeiten. Zum Glück steht Michael Kappes wieder zur Verfügung. Der hat in Wittlich das erste Mal von Beginn an gespielt und ist auf einem guten Weg. Ihre Mannschaft fährt jetzt zum "Auswärtsspiel" nach Bernkastel-Kues, wo Ihre Mannschaft auch trainiert. Welches Credo gilt bei dieser Partie und wie ist der Stand der Dinge in Sachen Bau des Kunstrasenplatzes? Roth: Wir spielen bereits am Freitagabend um 20 Uhr in Bernkastel. Bernkastel-Kues ist ein angeschlagener Gegner und deshalb besonders gefährlich. Sie haben einen neuen Trainer und werden bei diesem Lokalderby sicherlich Vollgas geben. Aber wir wollen das Spiel gewinnen. Derzeit trainieren wir in Bernkastel auf dem Kunstrasen und tragen unsere Heimspiele auf der Ürziger Höhe aus. Der Rasenplatz wurde für 10 000 Euro saniert und ist in Top-Zustand. Eventuell könnte man mit dem Bau eines neuen Rasen- oder Kunstrasenplatzes in Zeltingen im nächsten Jahr beginnen. Auf der Prioritätenliste stehen wir hinter Burgen an zweiter Stelle. L.S.