Ein bisschen was geht noch: Mosel-Regatta kann weiter wachsen

Ein bisschen was geht noch: Mosel-Regatta kann weiter wachsen

Wenn wundert’s angesichts der rekordverdächtigen Beteiligung? Die Organisatoren der Bernkastel-Kues Ruderregatta ziehen ein positives Fazit des größten Ruderwettkampfs auf der Mosel.

Bernkastel-Kues. "Ich denke, dass wir hier mit dem Peter-Mertes-Moselpokalachter und dem Vereinspreis der Sparkasse Mittelmosel EMH zwei grundsätzlich andere Rudererbereiche ansprechen und damit auch recht breit aufgestellt sind", sagt der stellvertretende Vorsitzende des Bernkasteler Rudervereins (BRV), Thomas Ruf. In die Vereinswertung kamen 103 Boote aus 66 Vereinen.
Mit 500 Punkten siegte die RC Hamm vor dem RK Essen (487) und dem Koblenzer RC Rhenania (428). Der BRV (160) belegte den zwölften Platz. "Der Gig-Doppelvierer ist das meistgefahrene Boot in den Vereinen des Deutschen Ruderverbands. Theoretisch hat also jeder Verein die Chance teilzunehmen", erklärt Marlene Schömann-Finck von der Zeltinger Rudergesellschaft, die sich mit Ruf die Leitung der Regatta teilt.
Etwas mehr als die diesmal gezählten 1100 Ruderer mit 245 Booten könne die Moselpokal-Regatta noch verkraften, blickt Ruf voraus. "Wichtig war, dass wir erstmals eine 30-Kilometer-Zone eingerichtet haben, die mit Hilfe des Bauhofs ausgeschildert wurde", sagt der 53-Jährige. Im Bereich der Nikolausuferstraße sind durch die Regatta mehr Fußgänger als üblich unterwegs. teu

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