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Ein dreifaches "Hurra" zum Geburtstag

Ein dreifaches "Hurra" zum Geburtstag

Golf-Club Trier mit 1000 Mitgliedern feiert 40-jähriges Bestehen - 500 000 Euro fließen in umfangreichen Platzumbau in Ensch.

 Zwischen Bekond und Ensch liegt der Golfplatz des GC Trier – eingebettet in die Weinbergslandschaft (Bild links oben). Den ersten Abschlag auf der damals neuen Anlage machte Gründungspräsident Hanns Schneider (rechts unten). Aktueller Präsident ist Thomas B. Schmidt (rechts oben). Zuletzt wurde der Golfplatz grundlegend saniert – unter anderem, um die Drainage zu verbessern (links unten). Fotos: GC Trier (3), TV-Foto: Mirko Blahak
Zwischen Bekond und Ensch liegt der Golfplatz des GC Trier – eingebettet in die Weinbergslandschaft (Bild links oben). Den ersten Abschlag auf der damals neuen Anlage machte Gründungspräsident Hanns Schneider (rechts unten). Aktueller Präsident ist Thomas B. Schmidt (rechts oben). Zuletzt wurde der Golfplatz grundlegend saniert – unter anderem, um die Drainage zu verbessern (links unten). Fotos: GC Trier (3), TV-Foto: Mirko Blahak Foto: (g_sport
 Zwischen Bekond und Ensch liegt der Golfplatz des GC Trier – eingebettet in die Weinbergslandschaft (Bild links oben). Den ersten Abschlag auf der damals neuen Anlage machte Gründungspräsident Hanns Schneider (rechts unten). Aktueller Präsident ist Thomas B. Schmidt (rechts oben). Zuletzt wurde der Golfplatz grundlegend saniert – unter anderem, um die Drainage zu verbessern (links unten). Fotos: GC Trier (3), TV-Foto: Mirko Blahak
Zwischen Bekond und Ensch liegt der Golfplatz des GC Trier – eingebettet in die Weinbergslandschaft (Bild links oben). Den ersten Abschlag auf der damals neuen Anlage machte Gründungspräsident Hanns Schneider (rechts unten). Aktueller Präsident ist Thomas B. Schmidt (rechts oben). Zuletzt wurde der Golfplatz grundlegend saniert – unter anderem, um die Drainage zu verbessern (links unten). Fotos: GC Trier (3), TV-Foto: Mirko Blahak Foto: (g_sport
 Zwischen Bekond und Ensch liegt der Golfplatz des GC Trier – eingebettet in die Weinbergslandschaft (Bild links oben). Den ersten Abschlag auf der damals neuen Anlage machte Gründungspräsident Hanns Schneider (rechts unten). Aktueller Präsident ist Thomas B. Schmidt (rechts oben). Zuletzt wurde der Golfplatz grundlegend saniert – unter anderem, um die Drainage zu verbessern (links unten). Fotos: GC Trier (3), TV-Foto: Mirko Blahak
Zwischen Bekond und Ensch liegt der Golfplatz des GC Trier – eingebettet in die Weinbergslandschaft (Bild links oben). Den ersten Abschlag auf der damals neuen Anlage machte Gründungspräsident Hanns Schneider (rechts unten). Aktueller Präsident ist Thomas B. Schmidt (rechts oben). Zuletzt wurde der Golfplatz grundlegend saniert – unter anderem, um die Drainage zu verbessern (links unten). Fotos: GC Trier (3), TV-Foto: Mirko Blahak Foto: (g_sport

Trier/Ensch Thomas B. Schmidt ist in der Region vor allem als Insolvenzverwalter bekannt. Dass er auch ein passionierter Golfspieler ist, dürften dagegen nicht so viele wissen.
Durch Zufall kam er vor rund zehn Jahren zu dem Sport. "Aus Anlass des 30-jährigen Bestehens des Golfclubs Trier gab es eine Aktion für Neumitglieder. Ein golfbegeisterter Kollege in meiner Kanzlei fragte, ob ich nicht Lust hätte, mal reinzuschnuppern", erinnert sich Schmidt.
Einen Monat vor Ende der zweijährigen Probemitgliedschaft fragte der Kollege Schmidt, wie oft er zwischenzeitlich auf dem Golfplatz gewesen sei. Schmidts Antwort: null Mal! Doch dann packte ihn doch noch der Ehrgeiz. Schmidt schaffte dank intensiven Trainings binnen vier Wochen die Platzreife. Als er danach im Urlaub in Portugal auf der hoteleigenen Anlage täglich Bälle schlug, war er infiziert. "Ich dachte immer, Golf ist sterbenslangweilig und kein Sport. Da habe ich mich gründlich geirrt."
Schmidt, der seine Stärken im Putten sieht, liegt derzeit bei einem Handicap zwischen -15 und -16. Er ist seit 2014 Präsident des Golfclubs Trier, der mit rund 1000 Mitgliedern zu den fünf größten Golfclubs in Rheinland-Pfalz zählt.
In diesem Jahr feiert der Verein wieder Jubiläum - der 40. Geburtstag steht an. Gefeiert wird gleich dreifach - bei einem Jubiläumsturnier am 4. Juni, einem Charity-Turnier am 9. Juni und mit der Teilnahme an den Special Olympics am 13. und 14. Juni.
"Beim Jubiläumsturnier, das als Einladungsturnier organisiert wird, rechnen wir mit rund 100 Teilnehmern. Wir hoffen, dass neben dem Präsidenten des Landesgolfverbands auch Mitglieder aus den ersten Jahren unseres Vereins mit dabei sein werden", sagt Schmidt.
Ende März 1977 war der Golf-Club Trier von zehn Personen aus der Taufe gehoben worden - auf Initiative des Trierer Kinderarztes Hanns Schneider hin, der sieben Jahre zuvor den Golfsport in seinem Feriendomizil an der Côte d'Azur kennengelernt hatte. Ende der 1970er Jahre wurde ein zur Verfügung stehendes Areal auf dem Gebiet der Gemeinde Ensch (Verbandsgemeinde Schweich) für den Bau eines zunächst neun Löcher umfassenden Golfplatzes auserkoren. Die Gesamtkosten des Projekts betrugen 550 000 D-Mark, davon erbrachten die Mitglieder 180 000 D-Mark Eigenmittel. 1989 wurde die Erweiterung auf 18 Löcher in Angriff genommen.
Beim Charity-Turnier am 9. Juni spielen Prominente für den guten Zweck. Angemeldet haben sich laut Schmidt unter anderem Heiner Brand, Michaela Gerg, Bernd Hölzenbein, Günther Maria Halmer, Ross Anthony, Klaus Steinbach und Klaus Wolfermann. Veranstalter ist der Eagles Charity Golf-Club. Zu dem Kreis zählen derzeit 58 Unternehmer, Manager und Geschäftsleute sowie 128 Prominente aus den Bereichen Sport, Musik, Fernsehen und Gesellschaft. Beim Charity-Turnier 2016 in Ensch waren gut 75 000 Euro Spenden zusammengekommen. "Diese Summe würden wir diesmal gerne toppen", sagt Schmidt.
Bei den Special Olympics, den Landesspielen für Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung, bringt sich der Golfclub Trier mit einem Geschicklichkeitswettbewerb sowie einen Turnier ein. Für Dreharbeiten hat sich das ZDF angesagt.
In seinem Jubiläumsjahr blickt der GC Trier auch auf die bald komplett abgeschlossenen Sanierungsarbeiten auf dem Golfplatz in Ensch. Schmidt: "Wir haben ihn einer Verjüngungskur unterzogen." Mit Tausenden Tonnen Sand und Lava sowie kilometerlangen Drainageleitungen wird dafür gesorgt, dass Wasser besser abfließt. Bei der Gelegenheit wurde das Design der Bahnen angepasst. Kostenpunkt laut Schmidt: rund 500 000 Euro. Eine notwendige Investition, wie er sagt: "Der Umbau ist ein wichtiger Schritt zur Erhaltung des Vereins."