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Ein kreativer Franzose und ein junger Sport

Trier. Trier (AF) Ein guter Mann, ganz schön kreativ: Der Franzose Lucien Rosengart (1880 - 1976) soll als Mitarbeiter des Autobauers Citroën nicht nur an der Entwicklung des Vorderradantriebs und des Sitzgurtes beteiligt gewesen sein - er gilt auch als Erfinder des Tischfußballs, den er Anfang des 20. Jahrhunderts "Babyfoot" nannte. Einer der ältesten Hersteller der Tische ist die Firma Kicker in Genf.

Der Name hat sich bis heute im Sprachgebrauch gehalten. Seit 2010 ist Drehstangentischfußball offiziell als Sport anerkannt.
Worauf es ankommt? Ohne hohen Trainingsaufwand wird man kein Topspieler, Talent hin oder her. Die Spieler schulen im Training zwar vor allem die Auge-Hand-Koordination. Aber um Erfolg zu haben und Turniere zu gewinnen, reicht das nicht - da sind auch andere Aspekte entscheidend: Wer unter Wettkampfbedingungen kickert, muss sich auf den Punkt konzentrieren können, er muss psychisch belastbar und körperlich fit sein. Dabei geht es manchmal so schnell zur Sache, dass man als Zuschauer schon sehr genau hinschauen muss. Je nach Schusstechnik kann der Ball auf bis zu 50 Stundenkilometer beschleunigt werden. Seit den 1960ern ist Tischfußball in Deutschland populär. Kicker-Tische stehen in Kneipen, aber auch in Jugendzentren und Schulen, inzwischen aber auch in Firmen - denn auch zum Teambuilding und Stressabbau taugt der Sport. Der Deutsche Tischfußball Bund wurde 1969 gegründet. Nach eigenen Angaben gibt's aktuell 13 Verbände mit rund 8000 aktiven Vereinsspielern. Der rheinland-pfälzische Verband hat rund 350 Mitglieder, die Zahl der nicht organisierten Spieler ist deutlich höher.
In der 1. Bundesliga spielen mit TFBS Koblenz (Deutscher Meister 2016) und dem 1. KC Kaiserslautern zwei rheinland-pfälzische Teams. Seit 1978 gibt's die Bundesliga - und bis Anfang des Jahrtausends gingen die Meistertitel fast serienmäßig ins Saarland, oft nach Neunkirchen, Burbach oder Spiesen. In der zweiten Liga treten 24 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet an.