Eine Nummer zu groß

Rollstuhlbasketball: Tabellenführer Thuringia lässt Dolphins abblitzen.

Trier/Elxleben Die Thuringia Bulls sind in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga eine Galaxie für sich. Das haben am Samstag auch die Doneck Dolphins Trier im letzten Hinrundenspiel bei den Thüringern bestätigen können: Das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten von der Mosel und dem ungeschlagenen Tabellenführer war beim 92:57 (53:25) über weite Strecken ein ungleiches Duell. 35 Punkte Differenz sind eine Menge Holz - aber die meisten Spiele gewannen die Thüringer zuvor sogar noch höher. Dolphins-Spielertrainer Dirk Passiwan war nach der dritten Saison-Niederlage gar nicht mal so unzufrieden. "Die Thuringia Bulls sind für mich in dieser Saison der heißeste Kandidat auf den Champions-League-Titel - vielleicht neben Galatasaray Istanbul. Wir lagen schon früh mit 5:17 zurück, nach dem ersten Viertel dann mit 14:30. Zur Halbzeit war die Partie schon durch - aber wir haben uns dann vorgenommen, uns nicht abschlachten zu lassen. Das ist uns mit einer guten Vorstellung in der zweiten Halbzeit auch gelungen." Das dritte Viertel ging mit 17:15 an die Trierer, im Schlussviertel erhöhten die Gastgeber dann aber noch. Wermutstropfen für die Trierer: Kurz vor Schluss verletzte sich Diana Dadzite am Daumen der rechten Hand. Ob sie am Samstag im Auswärtsspiel in Hannover spielen kann, steht noch nicht fest. Passiwan ist mit der Hinrundenbilanz sehr zufrieden. Dank des gewonnenen Direktvergleichs belegen die Dolphins weiter Platz zwei. Sein Wunsch für den Rest des Jahres: "Es wäre perfekt, wenn wir die ausstehenden drei Spiele in diesem Jahr noch gewinnen würden." Nach dem Spiel in Hannover steht noch das Heimspiel gegen Hamburg an (16. Dezember). Am Tag darauf geht es weiter mit dem Pokal-Viertelfinale in Frankfurt gegen den Zweitligisten Lahn-Dill Skywheelers. Dolphins Trier: Passiwan 28, Rossi 10, Wright 8, Dadzite 5, Davey 4, Beijer 2. Beste Schützen Thuringia Bulls: Scott 36, Halouski 23.