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Eishockey: Eifel-Mosel-Bären eröffnen am Sonntag Finaljagd

Eishockey: Eifel-Mosel-Bären eröffnen am Sonntag Finaljagd

Wer wird rheinland-pfälzischer Eishockey-Meister? Am Sonntag, 15. März, beginnt die Finalserie zwischen den Eifel-Mosel-Bären und dem EHC Neuwied 1b.

Bitburg/Neuwied. Die Frage, wer den Titel in der Eishockey-Rheinland-Pfalz-Liga gewinnt, wird nicht nach einem Spiel beantwortet. Der künftige Meister benötigt zwei Erfolge. Damit ist sicher, dass sich die Finalisten, die Eifel-Mosel-Bären und der EHC Neuwied 1b, nach dem Auftaktduell am Sonntag in Neuwied (19 Uhr) eine Woche später auf jeden Fall auch in Bitburg gegenüberstehen (22. März, ebenfalls 19 Uhr). Sollte eine dritte Partie nötig werden, würde sie am 29. März ausgetragen. Der Sieger der Rheinland-Pfalz-Liga hat zusätzlich das Recht auf ein Relegationsspiel um den Aufstieg in die viertklassige Regionalliga West.
Zuletzt trafen die Eifel-Mosel-Bären und Neuwied in der Saison 2010/2011 im Meisterschaftsfinale aufeinander. Damals gewannen die Bären unter dem alten Namen der Bitburger Bären knapp gegen den EHC. Seitdem stand die Mannschaft vom Rhein nicht mehr in einem Endspiel. Die Bären wiederum sind in den vergangenen vier Spielzeiten insgesamt drei Mal ins Meisterschaftsfinale eingezogen. Drei Mal holte sich das Team den Meisterschaftspokal.
In der Hauptrunde der diesjährigen Saison behielten die Bären gegen den EHC in allen drei Spielen die Oberhand (8:4, 6:1, 8:2).
Bei den Eifel-Mosel-Bären werden Schlüsselspieler fehlen. Stefan Wanken hatte sich bereits während der Saison schwer verletzt. Patrick Berens hatte sich im Halbfinale eine Knieverletzung zugezogen. Auch Topscorer Lukas Golumbeck wird die komplette Finalserie verpassen. Stefan Lenk und Stefan Tschammer sind für das Spiel am 22. März verhindert, und hinter weiteren Spielern stehen aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen Fragezeichen.
Spannend wird zu beobachten sein, ob der EHC aus den eigenen Reihen auf oberligaerfahrene Spieler zurückgreifen wird. Bären-Spielertrainer Michal Janega lässt sich dadurch jedoch nicht einschüchtern. Er verhandelt zurzeit dank Kontakten in die tschechische Heimat über eine mögliche kurzfristige Verstärkung. red