Eiskalt abtauchen

Ausnahmezustand für die Sporttaucher des PST Trier: Rund zehn Taucher nutzten die sibirischen Temperaturen der vergangenen Woche, um sich unter die 20 Zentimeter dicke Eisschicht im Trierer Südbad zu begeben. Eine ziemliche Umstellung gegenüber dem "normalen" Tauchen - nicht nur, weil der Weg nach oben jenseits des Einstiegs- und Ausstiegslochs versperrt ist.

Für Petra Prem, Pressewartin der PST-Taucher, hat die eisige Übung einen ganz besonderen Reiz. "Es geht nicht darum, große Tiefen aufzusuchen. Das Wechselspiel von durch die Eisdecke dringendem Licht und Farben macht das Eistauchen zum unvergleichlichen Erlebnis." Dafür sind jede Menge Vorbereitungen nötig: Man braucht einen Spezialkurs, Eistauchen ist auch nur unter Leinenführung möglich. Und ohne umfangreiche Ausstattung geht nichts - dazu zählen spezielle Trockentauchanzüge und zur Sicherheit eine doppelte Anzahl an Lungenautomaten. Infos zu den PST-Tauchern gibt es bei Markus Schommer (0151/58886246) und im Internet unter pst-taucher.de red/TV-Foto: Hans Krämer