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Enges Derby und Bitburger Pleite

Enges Derby und Bitburger Pleite

RPS Oberliga Frauen HSG Wittlich - HSG Hunsrück 28:26 (11:11) Wie war das Derby denn nun? Am Ende sahen die Zuschauer in einer vollen Turnhalle der Berufsbildenden Schule in Wittlich ein von der Spannung lebendes Spiel, das über weite Strecken seine Wellenbewegungen auf beiden Seiten hatte. Dabei schwankten die Leistungen beider Teams über die gesamte Spielzeit, es wechselten sich Hoch mit Tiefs.

Die Gäste fanden besser ins Spiel, profitierten von einer übernervösen Wittlicher Mannschaft, die sich zahlreiche Ballverluste leistete. Verdient führten die Hunsrücker mit 1:6 (10.). Bis 7:11 verteidigte das Gästeteam seine Führung in der 23. Minute, leistete sich dann in den Schlussminuten mehr und mehr technische Fehler, die Wittlich bis zur Pause nutzte, um zum 11:11 auszugleichen. Es war nun ein Spiel auf Augenhöhe. Entscheidend für den Wittlicher Sieg war dann die Tatsache, dass die Mannschaft ihre Gefährlichkeit aus der Distanz bewies und mit Marisa Lang die eigentliche "Matchwinnerin" hatte. HSG W: Wilhelmi und Scharfbillig - Keil, Molitor (6), Barthen, Junglen, Gräber (7), Rolinger (1), Packmohr (1), Schmiedebach, Lang (9), Lukanowski (2), Schenk (2). HSG H: Marx, Igonkin und Born - Simon. A. Frank (3), Wies (5), M. Frank (2), Reuter (4), Jost (10), Sülzle (2), Kappes, Schüler, Bach. RPS Männer Bitburg - Dansenberg 22:32 (12:17) Dansenberg gewinnt souverän, aber zu hoch in Bitburg. Die Gäste zogen früh auf 6:2 davon, auch weil Bitburg mehrfach am überragenden Dansenberger Keeper Markus Seitz scheiterte. Dansenberg zeigte in der Schlussphase der ersten Halbzeit, warum die Mannschaft an der Tabellenspitze steht und nutzte kaltschnäuzig die sich bietenden Chancen zur 17:12-Halbzeitführung. Nach der Pause bauten die Gäste ihre Führung sogar aus. Bitburg kam nur noch einmal auf 20:24 ran. "Der TuS aus Dansenberg hat das Spiel verdient gewonnen. Bei den Gästen hat man jedem Spieler den unbedingten Siegeswillen angemerkt. Wie schon im Hinspiel war die individuelle Qualität des Tabellenführers spielentscheidend. Wir haben einfach zu viele leichte Fehler gemacht. Die kann man sich gegen einen solchen Gegner nicht leisten", urteilte Bitburgs Trainer Thomas Lauer nach dem Spiel. Bitburg: Schwerdt, Otte und Legenhausen - Hertz (3), Guldenkirch , Steinbach (1), Dright (2), Stelmach (1), Enders (4), Sonnen (1), Kaufmann, Jan Lauer (2), Sven Lauer (4), Nelles (4)