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Enttäuschung und Verständnis für Absage des New-York-Marathons

Enttäuschung und Verständnis für Absage des New-York-Marathons

Der Start beim weltgrößten Marathonlauf in New York sollte für viele Tausend Läufer aus aller Welt zum Höhepunkt ihrer Ausdauersportkarriere werden. Auch Sportler aus der Region sind von der kurzfristigen Absage des Rennens infolge des Wirbelsturms Sandy betroffen.

New York. Unter den mehr als 45 000 Läufern, die vorgestern durch den Big Apple laufen wollten, waren auch einige aus der Region. Natürlich habe man Verständnis für die Absage, aber nicht so spät, äußerte sich Nicole Böhme-Laglasse aus Trier, die eine Volksfreund-Leserreise begleitet.
Als Wirbelsturm Sandy zu Beginn vergangener Woche die Ostküste der USA verwüstete, waren zunächst alle Flüge storniert worden. "Ich hatte alles schon wieder ausgepackt, als dann der Anruf kam, dass wir doch fliegen", erzählt Markus Epper. Große Freude, doch noch sein Marathondebüt feiern zu können. "Um so enttäuschender war die Absage, die völlig überraschend und leider viel zu spät kam", sagt der 38-jährige Trierer.
Welche Auswirkungen die Naturkatastrophe hatte, merkte Markus Burghardt bei der Anreise. Er musste mehrere Blocks vor seinem Hotel aus dem Taxi aussteigen. Das Benzin war ausgegangen.
Statt über die Straßen New Yorks liefen die Trierer am Sonntagmorgen mit mehreren Tausend anderen Marathontouristen durch den Central Park. "Das erzeugt Gänsehaut und macht Lust noch mal wiederzukommen", sagte Holger von Keutz. Einerseits sei es eine einzigartige Stimmung, mit so vielen Läufern aus unterschiedlichen Nationen zu laufen, andererseits laufe auch viel Wehmut mit, resümierten Carly Ewen und Hans-Leo Frank.
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