Erfolg unter chaotischen Bedingungen für Rudi Adams aus Nohn

Motorsport : Erfolg unter chaotischen Bedingungen

Motorsport: Der Nohner BMW-Pilot Rudi Adams beendet Rennen auf dem Nürburgring trotz Wetterunbilden mit Klassensieg.

Das war fast zum Sieg „geschwommen“: Unter teilweise chaotischen Witterungsbedingungen, bei Starkregen und wechselnden Fahrbahnbelägen machte VLN-Routinier Rudi Adams am Samstag beim sechsten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft,  dem Fluch beim 42. Grenzlandrennen ein Ende: Der 57-Jährige aus Nohn in der Vulkaneifel siegte mit Jörn Schmidt-Staade (Düsseldorf) und Jordan Tresson  (Frankreich) in der Klasse PRO AM und beendete das vierstündige Rennen im BMW M6 GT3  auf Gesamtplatz acht.

„Nach einer  Durststrecke mit vielen Ausfällen haben wir heute endlich mal wieder das Ziel gesehen und sind nicht unverschuldet in eine Kollision geraten. Und schon hat es geklappt.  Dank an das gesamte Team Walkenhorst Motorsport und an meine beiden Mitfahrer, mit denen ich das Cockpit geteilt habe“, war der Eifeler „Regenkönig“ am Ende sichtlich erleichtert. Der M6 mit der Startnummer 36 rangierte nach vier Stunden vor dem Lamborghini Huracan mit Axel Jeffries (Vereinigte Arabische Emirate) und Michele di Martino (Eitorf).

Seinen Titel als VLN-Champion aus eigener Kraft nicht mehr verteidigen kann seit dem Wochenende Philipp Leisen aus Irrel. Der BMW-Pilot landete mit seinen beiden angestammten Besatzungsmitgliedern Danny  Brink und Christopher Rink im BMW 325 auf Rang zwei unter insgesamt 25 Konkurrenten in der Klasse V4.

Nachdem es für das Trio im BMW mit der Startnummer eins in dieser Saison oftmals nicht nach Wunsch lief, will man in den noch ausstehenden Rennen vor allem auf Klassensieg fahren. „Der Spaß an der Rennerei soll dabei nicht zu kurz kommen“, bekräftigte Leisen.

Über einen Klassensieg konnte sich auch Nico-Menzel freuen. Der äußerst talentierte Sohn von Nordschleifen-Experte Christian Menzel aus Kelberg beendete im Porsche Cayman GT4 CS gemeinsam mit Moritz Kranz (Nürburg) und Thorsten Jung (Niederzissen) das vierstündige Rennen als Erster in der Klasse Cup 3 unter acht Cayman.

Als Gesamtsieger unter  142 gestarteten Teams überquerte die Paarung Patrick Assenheimer (Heilbronn und Manuel Metzger (Schweiz) die vierstündige Hatz über die Nordschleife und die Grandprix-Strecke im Mercedes AMG GT3 vor Pierre Kaffer (Schweiz) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) im Audi R8 LMS.

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