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fairplay-tour Tagebuch teil 5

fairplay-tour Tagebuch teil 5

Was war: Während Simon Geschkes Etappensieg bei der Tour de France den deutschen Radsportfans die Endorphine ins Blut jagte, produzierte zeitgleich das nahende Tagesziel Luxemburg bei den 300 Fairplay-Radlern Glückshormone. "Bewölkt, ein bisschen windig, aber wir sind im Trockenen angekommen", berichtete Marc Kowalinski, dass die befürchteten Gewitter gestern ausblieben.

Was bei der schwül-warmen Witterung störte: Wespen. Erwischt hat es auch Tour-Koordinator Kowalinski. Statt nach einem Tag im Begleitauto an der Marathon(lauf)form zu feilen, muss er den Fuß ruhig halten, in den er gestochen wurde. Was kommt: Ein richtig langer Tag erwartet die Fairplay-Tour-Teilnehmer heute. 110 Kilometer, die zweitlängste Etappe, liegen zwischen dem Start in Luxemburg und Saarbrücken. Siebeneinhalb Stunden sind eingeplant. Nach einem weitgehend bergab führenden ersten Drittel wartet nach der luxemburgisch-deutschen Grenze die Herausforderung: Zwischen Perl und Eft-Hellendorf geht es auf rund fünf Kilometern fast 300 Meter bergauf. Doch direkt anschließend verspricht die Abfahrt ins Saartal und die Mittagspause in Merzig (12 Uhr) Erholung. Der Saar folgend führt die Strecke dann in die saarländische Landeshauptstadt. teu