Feuertaufe für Stabhochsprunganlage in Trier

Feuertaufe für Stabhochsprunganlage in Trier

Das Trierer Moselstadion ist wieder gerüstet für Leichtathletik-Wettkämpfe. Am Mittwoch, 15. Juni, wird die neue Stabhochsprunganlage mit den Bezirksmeisterschaften ihrer Bestimmung übergeben.

Trier. Günter Heidle ist zufrieden: Nach der Anschaffung der neuen elektronischen Zeitmessanlage und der Sanierung des Hammerwurf-Käfigs im vergangenen Jahr sind die Leichtathletik-Anlagen im Trierer Moselstadion wieder weitgehend auf dem aktuellen Stand. Bis zu den westdeutschen Meisterschaften könne man sich jetzt wieder bewerben, sagt der Trier-Saarburger Leichtathletik-Kreisvorsitzende. Die Bewerbung für die rheinland-pfälzischen Titelkämpfe ist bereits raus. Für deutsche Meisterschaften ist das Moselstadion mit seinen sechs Rundbahnen allerdings nicht geeignet. Gefordert sind dann acht.
Mit den Stabhochspringern können nun internationale Spitzenathleten ins Moselstadion zurückkehren. "Diese Springer kommen nicht, wenn die Anlage zu klein ist", weiß Heidle. Schmale Matten waren bisher ein Risiko für Fünf-Meter-Sprinter.
Nun habe die Trierer Anlage wieder internationale Norm. Wenn Trier den Zuschlag für die Landesmeisterschaften im kommenden Jahr erhält, hofft Heidle auf eine Zusage der Topspringer aus Zweibrücken. Vielleicht von Stadionrekordlerin Kristina Gadschiew oder sogar vom amtierenden Weltmeister Raphael Holzdeppe. Am Mittwoch sind ab 17.30 Uhr aber erst einmal die Stabartisten aus der Region dran. teu
Extra

Die zentrale Trierer Sportstätte besteht seit 1930. Damals mit nur zwei Rundbahnen. 1951 war das Trierer Moselstadion Schauplatz des ersten Leichtathletik-Länderkampfs einer deutschen Mannschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. teu