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Fischer und sein Debüt: Gefeiert wie der Sieger

Fischer und sein Debüt: Gefeiert wie der Sieger

"Ich hätte nie gedacht, dass ich zehn Kilometer am Stück laufen kann", erzählt Peter Fischer. Aber vorgestern lief der 61-Jährige sogar erstmals im Leben mehr als doppelt so weit. Obwohl die Halbmarathonstrecke des Maare-Mosel-Laufs nicht zu den einfachsten zählt, wagte der Trierer so wie viele andere zwischen Daun und Gillenfeld das Debüt.

Gillenfeld/Trier. Die Lauf-Urgesteine Wilfried Hermesdorf aus Konz und Hermann Barten aus Breit überzeugten Peter Fischer vor vier Jahren am Rande des Trie rer Stadtlaufs davon, bei der vereinsunabhängigen Trainingsgruppe der sogenannten "Dienstagslatscher" mit dem Laufen zu beginnen. "In diesem Frühjahr bin ich in Hermeskeil dann erstmals 15 Kilometer gelaufen. Es ging ganz gut und ich habe mir gedacht: Der Weg zum Halbmarathon ist ja nicht mehr weit", erzählt Fischer vom Trainingserfolg. Als Betreuer der Sponsoren beim Trierer Stadtlauf konnte er die Herausforderung nicht in seiner Heimatstadt in Angriff nehmen. "Das Naheliegende war dann der Maare-Mosel-Lauf, weil der auch vom Ambiente her wunderschön ist." Bereut hat Fischer seine Entscheidung nur kurz, bei Kilometer 15, dem berüchtigten Mürmes-Anstieg. "Der war grauenhaft. Zwischendurch hatte ich sogar daran gedacht aufzugeben. Aber ich glaube, im Ziel wurde ich mehr gefeiert als der Sieger", erzählt Fischer. Mit 2:23:35 Stunden benötigte er knapp eine Viertelstunde länger als gedacht. "Meine Tochter hat mich schon erwartet und gefragt: Wo bleibst du denn?", erzählt er. Er sei zwar fix und fertig gewesen, aber glücklich. "Das wird bestimmt nicht mein letzter Halbmarathon gewesen sein." teuWeitere Fotos und Infos zum Maare-Mosel-Lauf unter <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/laufen" class="more" text="www.volksfreund.de/laufen"%>