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Fußballverband Rheinland macht seine Referenten fit

Fußballverband Rheinland macht seine Referenten fit

Modernisierung wird groß geschrieben: Demnächst soll das E-Learning Einzug halten..

Koblenz (red) Die sportfachlichen Referenten und jene für sportmedizinische Themen trafen sich an der Sportschule Oberwerth. Beide Gruppen hatten bei ihren Treffen die Zielsetzung, die Inhalte in den Lehrgängen noch mehr zu vereinheitlichen, um alle Teilnehmer auf einen möglichst gleichen Wissensstand zu bringen. Alois Stroh, Vizepräsident für Qualifizierung aus Wittlich-Neuerburg, und Abteilungsleiter Michael Hilpisch vom Fußballverband Rheinland informierten zunächst jeweils über die Entwicklungen im vergangenen Jahr. 2016 sei unter anderem ein Rekord im C-Lizenzbereich zu verzeichnen gewesen. Nicht nur die Anzahl der Lehrgänge und auch der Teilnehmer in den einzelnen Modulen hätten extrem hohe Zahlen aufzuweisen gehabt, zum Schluss wurde die Zahl der C-Lizenzen gegenüber dem Vorjahr gar verdoppelt. Die Tendenz für dieses Jahr sieht Verbandsangaben zufolge ähnlich aus. Dazu steht das neue Jahr ganz im Zeichen der Modernisierung: Der Fußballverband Rheinland möchte als Pilotverband Teile der Ausbildung als E-Learning anbieten. Detaillierte Informationen hierzu will der Verband demnächst eröffentlichen. Nach dem jeweiligen Input standen bei der Referentagung die Inhalte und Methoden der fachlichen Themen auf dem Programm. Verbandstrainer Clemens Decker, unterstützt von seinen Kollegen Kai Timm und Dennis Lamby, erarbeiteten und diskutierten die sportfachlichen Themen. Vorrangig wurden dabei einheitliche, methodische Ansätze abgestimmt, um die Teilnehmer noch mehr in den Mittelpunkt der Lehrgänge zu bringen. Für Themen rund um die Sportmedizin, zum Beispiel Erste Hilfe auf Sportplätzen, setzt die Kommission Lehrstab nur Fachkräfte wie Ärzte oder Physiotherapeuten ein. 2015 wurde Dr. Andreas Stühn aus Kirchen in die Kommission berufen, um diese Themen zu begleiten. Er stellte seine Vorschläge für einen einheitlichen Unterricht vor. Auch hier sei man einen großen Schritt vorangekommen, heißt es vom FVR. "Diese beiden Tagungen werden die Lehrarbeit im Rheinland sicher wieder ein ganz großes Stück voranbringen", resümierte Alois Stroh und konnte damit eine positive Bilanz ziehen. Aus dem westlichen Gebiet des Fußballverbandes nahmen an der Tagung teil: Thomas Repplinger, Freudenburg; Mario Spang, Könen; Benjamin Siweris, Reil; Heinz Ewen, Bitburg; Johannes Mayer, Mehren; Jörg Stölben, Daun; Sebastian Weber, Manderscheid. Übersportfachliche Referenten: Kevin Kaiser, Kinheim; Rüdiger Unger, Üdersdorf.