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Trierer Schachjugend stark bei Deutscher Meisterschaft: Großer Kampf und ein dickes Lob

Trierer Schachjugend stark bei Deutscher Meisterschaft : Großer Kampf und ein dickes Lob

Bei den Deutschen U12-Meisterschaften der Schachjugend konnte das Team der Schachgesellschaft Trier seinen Vorjahreserfolg wiederholen - und wurde zwölfter.

Mit fünf Spielern, drei Betreuern und zahlreichen Schlachtenbummlern waren die Moselaner in die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt gereist.

Das erste Spiel gegen Landskrone gewannen die Trierer mit 4:0. Es war also ein Start nach Maß. Auch im zweiten Spiel gegen Gründau behielt man mit 3:1 die Oberhand. In der dritten Runde ging es gegen die Sportfreunde aus Hamburg um die zwischenzeitliche Tabellenführung. Hier entwickelte sich eine Partie, die den Spielern und den Trainern einiges abverlangte. Nach mehr als fünf Stunden Spielzeit konnte Hamburg dann seiner Favoritenrolle gerecht werden und das Match mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse (2,5:1,5) für sich entscheiden. „Nächste Runde, neues Spiel“, sagte man sich hernach im Trierer Lager und fegte Vaterstetten mit 3:1 vom Brett.

Zur Halbzeit standen drei Siege und der dritte Tabellenplatz zu Buche - damit hat auf Trierer Seite wohl niemand gerechnet.

Am dritten Spieltag hatten es die Trierer mit den starken Teams aus Magdeburg und Porz zu tun. Beide Spiele waren hochklassig, gingen aber jeweils mit 1:5,2,5 verloren. Mit Dresden loste der Computer als nächstem Gegner der letzten Runde der SG wieder eine Spitzenmannschaft zu.

Bei einem Sieg winkte der sechste Platz. Es war also Motivation genug für die jungen Trierer Spieler nach einem kräftezehrenden Turnier nochmal alles zu geben und voll auf Sieg zu spielen.

Brett zwei und Brett drei spielten remis, Das Trierer Brett vier verlor - alles hing an Brett eins. Maxi Felten lieferte sich mit seinem Kontrahenten ein packendes Duell, sodass es hinterher auch lobende Worte vom Gegner samt dessen Trainer gab: „Du hast sehr, sehr stark gespielt.“

Das Team von Trainer Wolfgang Langer landete unterm Strich genauso wie im Vorjahr auf Platz zwölf; nur zwei Punkte mehr hatte der Tabellensechste. Das deutet auf ein sehr ausgeglichenes Teilnehmerfeld hin.

Aus Trierer Sicht besonders erfreulich: Mit Matteo Metzdorf konnte die SG wieder einen Brettmeister stellen.

Bereits in wenigen Wochen geht es nun wieder von vorne los - mit den Qualifikationsturnieren zur nächsten Deutschen Meisterschaft.