| 00:16 Uhr

Hand in Hand mit den Stars

Großer Moment: Der Mehringer Julius Cartus vor dem Länderspiel mit Kevin Trapp (Zweiter von rechts) und Louis Breuer aus Riol mit Ilkay Gündogan (Sechster von rechts). Foto: McDonald's Deutschland LLC
Großer Moment: Der Mehringer Julius Cartus vor dem Länderspiel mit Kevin Trapp (Zweiter von rechts) und Louis Breuer aus Riol mit Ilkay Gündogan (Sechster von rechts). Foto: McDonald's Deutschland LLC FOTO: (g_sport
Mehring/Riol/Köln. Zwei Jungs von der Mosel erleben Länderspiel gegen Frankreich als Eskortenkinder. Andreas Arens

Mehring/Riol/Köln Einmal ganz nah an den Idolen dran sein, in einem großen Stadion vor Tausenden von Zuschauern einlaufen, die Atmosphäre live erleben: Welcher junge Fußballer träumt nicht mal davon? Wahr wurde dieser Traum nun für zwei Nachwuchskicker von der Mosel. Für das Test-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich in Köln (2:2) hatten sich der sechsjährige Julius Cartus aus Mehring und der zehnjährige Louis Breuer aus Riol über ihre Eltern beziehungsweise Großeltern erfolgreich beworben.
Sie waren Teil der Mc-Donald's-Fußball-Eskorte. Über die Fastfoodkette hatten sie auch ihr Interesse erfolgreich für den exklusiven Besuch des Testländerspiels im Rhein-Energie- Stadion angemeldet. "Das war einfach super", lautete der Tenor von Julius (betrat mit Torwart Kevin Trapp den Rasen) und Louis, der Ilkay Gündogan begleiten durfte. Im offiziellen DFB-Trikot und unterm Jubel der knapp 37 000 Zuschauer ging es Hand in Hand mit den Nationalspielern auf den Rasen. Zeit für einen Smalltalk blieb. Trapp und Gündogan seien "überhaupt nicht hochnäsig gewesen", versicherten die beiden jungen Moselaner.
Für Louis gab es schon kurz vorher einen ganz besonderen Moment: Als der französische Schlussmann Steve Mandanda sein Aufwärmprogramm beendet hatte und dann Richtung Kabine ging, schenkte er dem auf seinen großen Auftritt als Eskortenkind wartenden Rioler einen seiner Torwarthandschuhe. "Seitdem hütet Louis diesen Handschuh wie seinen Augapfel", berichtet Vater Christian Breuer.