Handball: Miezen verlieren Derby in Koblenz deutlich

Koblenz · Mit einer klaren 20:30 (13:17)-Niederlage beim Lokalrivalen Vulkanladies Koblenz/Weibern sind die Trierer Miezen am Samstagabend in die Frauen-Handball-Bundesliga-Saison gestartet. Grund für die Niederlage war eine schwache Chancenverwertung.

Seine Premiere hatte sich das neue Trainerduo der DJK/MJC Trier, Cristina Gabeza und Jana Arnosova, sicherlich anders erhofft. Aber am Ende waren die Vulkanladies nicht nur individuell stärker, spielten schneller - und hatten in Torfrau Branka Zec die überragende Spielerin auf dem Feld, die insgesamt 18 Trierer Würfe abwehrte.

Zec machte schon in der Anfangsphase den Unterschied, als Koblenz/Weibern sich auf 9:5 absetzte. Dann folgte allerdings die beste Phase der Miezen. Angetrieben von Rückkehrerin Katrin Schneider, glich die MJC beim 11:11 aus und hatte beim 12:12 gleich mehrfach die Chance zur Führung. Doch dann kam alles anders: Trier vergab beste Chancen, Schneider hatte nach ihren überragenden Acht Treffern nach 24 Minuten ihr Pulver verschossen.

Und so zogen die Gastgeberinnen vor 1712 Zuschauern in der Koblenzer Conlog-Arena zur Pause auf 17:13 davon, bauten halbzeitübergreifend ihre Serie auf 8:1 aus - und hatten spätestens beim 20:13 die Partie entschieden. Zudem wurden die Miezen in der 35. Minute durch einer schweren Knieverletzung von Andrea Czanik geschwächt, die vom Feld getragen werden musste. Danach traf fast nur noch Neuzugang Maria Kroyer (insgesamt sechs Tore) für die MJC, die am Ende sogar zweistellig geschlagen die Heimfahrt antreten musste.

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