Heiße Fahrt für die Radler von der Mosel

Heiße Fahrt für die Radler von der Mosel

Das Gros der Fahrer des RV Schwalbe Trier hat die Straßensaison bereits beendet, für ein Trio des ältesten Radsportvereins der Stadt erfolgte der Abschluss bei der 26. Tour du Burkina Faso, einem Rennen des internationalen Radsportverbands UCI.

Trier. Die drei Trierer Philipp Becker, Markus Kersten und Karsten Keunecke bildeten die Hälfte der Rheinland-Pfalz-Mannschaft, dem einzigen deutschen Team unter insgesamt 15 Rennställen à sechs Fahrer. Zehn Etappen von jeweils etwa 140 Kilometer Länge bei Temperaturen von teilweise mehr als 40 Grad waren zu bewältigen. Die Trierer vom Schwalbe Elite Team vertraten ihren Verein glänzend bei dieser schwersten aller Rundfahrten auf dem schwarzen Kontinent. Bester deutscher Fahrer wurde Philipp Becker, der in der Gesamtwertung einen glänzenden fünften Rang belegte und in der gesonderten Sprintwertung sogar auf den zweiten Platz kam.
Becker profitierte gerade bei den Sprintentscheidungen wesentlich von der Unterstützung durch Markus Kersten, der in der Endabrechnung auf dem 23. Platz landete. Eine besondere Auszeichnung wurde Schwalbe-Urgestein Karsten Keunecke zuteil, der aus der Hand des Sportministers von Burkina Faso den Pokal als kämpferischster Fahrer erhielt. Die Auszeichnung ist umso wertvoller, als Keunecke auf der dritten Etappe schwer gestürzt war.
Das Schwalbe-Trio kam mit dem Rheinland-Pfalz-Team in der Mannschaftswertung auf einen sehr guten fünften Platz unter 15 Bewerbern. Die Einzelwertung des Rennens gewann der einheimische Rasmare Quaedrago in einer Gesamtzeit von mehr als 33 Stunden. wir