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Himmelfahrtsregatten auf der Mosel sind wieder ein Erfolg

Himmelfahrtsregatten auf der Mosel sind wieder ein Erfolg

Die achten Internationalen Himmelfahrtsregatten von Trier sind am vergangenen Wochenende im Yachthafen Trier-Monaise ausgerichtet worden. 65 Segler waren auf der Mosel unterwegs.

Trier. Am Himmelfahrtswochenende hat die Segelabteilung des PST Trier zum achten Mal in Folge an vier Tagen die internationalen Himmelfahrtsregatten im Yachthafen Trier-Monaise ausgerichtet.
Das Regattawochenende ist längst über die Grenzen von Rheinland-Pfalz hinaus bekannt. Am Start waren insgesamt 65 Segler auf 38 Segelbooten unterschiedlicher Klassen, darunter Gäste aus Großbritannien, Italien, Luxembourg, Holland und Belgien sowie aus unterschiedlichen Vereinen aus ganz Deutschland. Sie kämpften in mehreren Läufen um die vordersten Plätze in unterschiedlichen Klassenwertungen.
Erste Pirat-Regatta



Erstmals war Trier Austragungsort für eine Ranglistenregatta zur Meisterschaftsqualifikation für den Bootstyp Pirat. Das Boot ist insbesondere bei jugendlichen Seglern beliebt. Die Ranglistenregatta wurde vom Trierer Verein "Piraten Moselbeil" getauft. Des Weiteren wurden der Treveris-Cup, der ISO Euro Cup und die ISO German National ausgetragen.
Die Himmelfahrtsregatten begannen am Donnerstag mit dem in der Seglerszene für Trier bekannten Porta-Nigra-Segelmarathon, für den maximal fünf Stunden reine Segelzeit vorgesehen sind. Nach anfänglich mäßigen Winden musste der Marathon in diesem Jahr erstmals von der Regattaleitung früher abgebrochen werden, da die Strömung gegen Abend stärker war als die Kraft des Windes.
Beim traditionellen Kulturprogramm am Freitag wurden insbesondere den Gästen die Besonderheiten der Moselregion vorgestellt. In diesem Jahr wurde das Programm im Yachthafen Trier-Monaise mit einer Weinprobe abgerundet. Am Samstag wurden die Sportler von hohen Windstärken auf der Mosel herausgefordert. Bis in den Abend wurden Läufe gewertet. Wettfahrtleiter war Rolf Weber vom Yacht-Club Rhein Mosel in Koblenz. Weber ist unter Seglern auch als Wettfahrtleiter für die Rheinwoche bekannt. In enger Abstimmung mit der Schleuse Trier geleitete die Wasserwacht mit ihren ehrenamtlichen Helfern unter der Leitung von Reinhold Plein Berufsschiffe sicher durch das Regattafeld.
Vielfach gelobt wurde die Gastfreundschaft der Wassersportler im Yachthafen. Teilnehmer aus der Trierer Partnerstadt Herzogenbusch aus den Niederlanden überreichten die Stadtflagge als Gastgeschenk sowie den Freundschaftspokal, der im Rahmen der gegenseitigen Regattabesuche mitgebracht wird.
Die Planungen für die Himmelfahrtsregatten 2016 haben mit Abschluss der Siegerehrung begonnen, erste Zusagen liegen bereits vor. red