ihre meinung

Zu den beiden Fußball-Länderspielen der deutschen Mannschaft in Kaiserslautern und in Georgien schreibt dieser Leser:

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Bundestrainer Joachim Löw sind nicht glaubhaft. In dem DFB-Stadionmagazin Aktuell sagt Herr Niersbach: "Wir haben bewusst das Fritz- Walter-Stadion in Kaiserslautern zum Start in das Länderspieljahr 2015 ausgewählt, weil die immer noch unvergleichliche Betzenberg-Atmosphäre ein hochklassiges Spiel des Weltmeisters Deutschland gegen den Asienmeister Australien erwarten lässt. Es ist ein wichtiges Testspiel, um in Tiflis gegen Georgien ein eingespieltes Team zu haben." Die Ansage von Trainer Löw war: "Wir haben den Anspruch, den Zuschauern in Kaiserslautern ein gutes Spiel zu zeigen und mit einem Sieg Schwung zu holen für die Partie in Georgien." Außerdem sagte er, dass Bastian Schweinsteiger zum ersten Mal in Kaiserslautern als Kapitän auflaufen werde. Doch was geschah? Die deutsche Mannschaft zeigte aufgrund der unmöglichen Aufstellung ein schwaches Spiel. Die Weltmeister (einschließlich Schweinsteiger) blieben 90 Minuten auf der Bank. Die Betzenberg-Atmosphäre und die Stimmung der 47 100 Zuschauer sanken auf null. Tausende Kinder waren im Stadion, um die Plakate der Nationalspieler einzurollen, sie waren den Tränen nahe. Australien hätte den Sieg verdient gehabt, und der deutsche Test war sowieso misslungen. In Georgien (Nummer 126 der Fifa-Weltrangliste) sah man ein nicht eingespieltes deutsches Team, und fast wäre das Ergebnis 0:0 möglich gewesen. Georgien musste bereits nach vier Minuten den stärksten Abwehrspieler auswechseln, und so gelangen dann kurz vor der Halbzeit zwei "Stolpertore" zum 2:0. In der zweiten Halbzeit waren viele deutsche Spieler müde, weil sie in Kaiserslautern 90 Minuten auf der Bank saßen. Hätte das Spiel in Georgien tatsächlich nur ein Unentschieden gebracht, hätte sich Herr Niersbach über die vorzeitige Vertragsverlängerung von Trainer Löw Gedanken machen müssen. Gerhard Blees Mandern