Im Finale gibt’s ein 9:1 gegen den Meister

Im Finale gibt’s ein 9:1 gegen den Meister

Einmal Gold, zweimal Silber, dreimal Bronze: Die Kämpfer des Karateclubs Wittlich haben beim Barbarossa-Cup in Kaiserslautern etliche Achtungserfolge erzielt. Ein echter Coup gelang Albert Heinz in einem herausragenden Finale.

Wittlich. Alleine neun Kumitekämpfer waren für den Karateclub (KC) Wittlich in Kaiserslautern am Start. Freuen durfte sich vor allem Albert Heinz, der eine Goldmedaille mit nach Hause brachte. Er bezwang im Finale seiner Altersklasse den deutschen Meister aus Puderbach - und zwar deutlich mit 9:1.
Ein reines Wittlicher Finale scheiterte knapp, da Ilja Prinz dem Meister eine Runde zuvor knapp unterlegen war. Mit einer Bronzemedaille schnitt aber auch Prinz bei dem Barbarossa-Cup gut ab.
Halil Kendirci gelang dagegen keine Platzierung, er sammelte jeodch wertvolle Wettkampfpraxis und lag gegen einen starken Gegner zwischenzeitlich sogar vorne. Beim jüngeren Teilnehmerfeld kamen Enrico und Meik Boll nicht über die erste Runde hinaus.
Silber gab es dagegen für Uwe Müller. Er trat im U40-Wettbewerb der Kumitekämpfer an und musste sich erst im Finale geschlagen geben.
Erst im Finale ist Schluss



Erfolge sicherten sich auch die Karatekünstlerinnen beim KC Wittlich. So belegte Xenia Frolov den dritten Platz. Alina Kessler fand dagegen nicht richtig in ihren ersten Kampf rein und schied nach der ersten Runde aus. Lea Plein erreichte in der Ü18-Kategorie das Finale, unterlag aber trotz einer willensstarken Leistung gegen eine erfahrenere Rivalin.
Im Kata-Wettbewerb (Formenlauf) gingen Uwe und Lena Müller, Cassandra Poll, Renate Herrig, Julia Röhl und Lina Richter für die Wittlicher an den Start. Hier lief es für die KCW-Sportler nicht besonders gut - mit Ausnahme von Lina Richter. Sie belegte gleich bei ihrem ersten Wettkampfstart einen starken dritten Platz.
Robin Winters und Lisa Lorig betreuten die Kumite-Kämpfer an der Matte. Uwe Müller war der Betreuer der Kata-Starter. red

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