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In Deutschland ganz weit oben

Groß war die Freude der Stadtkyller Schwimmerinnen (links) bei der Siegerehrung (v.l.): Johnyse Füser (hinten), Sophia Hoffmann, Patricia Fittler, Lucie Hahn und Magdalena Benzmüller. Fotos (2): DLRG Rettungssport
Groß war die Freude der Stadtkyller Schwimmerinnen (links) bei der Siegerehrung (v.l.): Johnyse Füser (hinten), Sophia Hoffmann, Patricia Fittler, Lucie Hahn und Magdalena Benzmüller. Fotos (2): DLRG Rettungssport FOTO: Daniel-Andre Reinelt (g_sport
Hagen/Stadtkyll. 1200 Athleten haben im westfälischen Hagen an den 45. Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen teilgenommen. Mit einem großen Erfolg kehrten die Aktiven aus Stadtkyll heim, errangen sie doch den zweiten Platz.

Hagen/Stadtkyll (red) Im Westfalenbad ermittelte die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in fünf Altersklassen die schnellsten Retter unter ihren Mitgliedern. Dabei ging es sowohl im Einzelschwimmen, als auch in den Mannschaftsdisziplinen nicht nur um die reine Schnelligkeit beim Schwimmen, sondern vor allem auch darum, bestimmte Hilfsmittel zur Wasserrettung wie Flossen oder den Gurtretter, bestmöglich zu beherrschen.
Mit dabei war auch die Mädchenmannschaft der Altersklasse 12 der Stadtkyller DLRG mit Magdalena Benzmüller, Patricia Fittler, Johnyse Füser, Lucie Hahn und Sophia Hoffmann, die sich mit dem Sieg bei den Landesmeisterschaften im Juni in Schifferstadt das Ticket für "die Deutschen" gesichert hatten.
Bereits am ersten Wettkampftag durften Magdalena Benzmüller und Johnyse Füser bei den Einzelmeisterschaften zeigen, dass sich das harte Training im Vorfeld gelohnt hatte. Mit einem starken Einstand begann der Wettkampf für Magdalena mit der Bestzeit aller 32 Starterinnen über die 50 Meter Hindernis. Johnyse Füser legte in der Disziplin 50-Meter kombiniertes Schwimmen, bei der zunächst 25 Meter Freistil und im direkten Anschluss 25 Meter Rückenschwimmen ohne Armtätigkeit absolviert werden, nach und erreichte dort die zweitbeste Zeit aller Starterinnen.
Nach den abschließenden 50 Meter Flossen reichte es für Magdalena zu einem sehr guten sechsten Platz und für Johnyse zu einem guten zwölften Platz im Gesamtergebnis bei ihren ersten nationalen Einzelmeisterschaften. Das ersehnte Treppchen verfehlte Magdalena Benzmüller dabei nur um einen Hauch von acht Punkten.
Bei den am nächsten Tag folgenden Mannschaftsmeisterschaften lief es für die Stadtkyller Mädchen überraschend gut. Während das Trainerteam um Eva Hoetgen, Wiebke Jost und Jana Köb durchaus um die hohe Treppchen-Chance wusste, gingen die Mädchen eher entspannt in den Wettkampf und freuten sich umso mehr über die ersten Zwischenergebnisse, als sie nach den ersten beiden Disziplinen realisierten, dass ein Podiumsplatz zum Greifen nahe war.
Nach insgesamt zwei gewonnenen Disziplinen, je einer zweit- und drittbesten Zeit waren es am Ende nur 30 Punkte, die in einem spannenden Wettkampf gegen die Mädchenmannschaft der DLRG Weimar zum Meistertitel fehlten. Mit dem besten Ergebnis der Stadtkyller Vereinsgeschichte überhaupt war man aber ohnehin mehr als zufrieden. In der Clubwertung belegt die DLRG Stadtkyll einen beachtenswerten 30. Platz von über 125 angetretenen Ortsgruppen, obwohl sie nur mit einer vergleichsweise kleinen Delegation angereist waren.
Aus Sicht der Mädchen gehört es zu den schönsten Momenten der Deutschen Meisterschaft zu wissen, "was man als Mannschaft alles schaffen kann", so Sophia Hoffmann, "dass alle an einen glauben und man zusammenhält" (O-Ton Patricia Fittler) und "auf dem Treppchen zu stehen und die vielen Leute zu sehen" (Johnyse Füser). Magdalena kommt zu dem Fazit: "Richtig realisiert habe ich es glaube ich immer noch nicht, dass wir wirklich deutscher Vizemeister geworden sind" und Lucie Hahn ergänzt: "Es ist unglaublich, dass man zu den Besten Deutschlands gehört!".
Einig sind sich die Mädchen darin, dass sie es ohne ihre Trainerinnen, die "uns ständig motiviert und das Beste aus uns rausgeholt haben", nicht so weit geschafft hätten.

Auch sie trumpfte auf: Johnyse Füser beim Start der Disziplin 50 Meter kombiniertes Schwimmen.
Auch sie trumpfte auf: Johnyse Füser beim Start der Disziplin 50 Meter kombiniertes Schwimmen. FOTO: Kilian Westkamp (g_sport