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Kanufahrer holt zweimal Bronze

Kanufahrer holt zweimal Bronze

Bei den Deutschen Meisterschaften im österreichischen Lofer auf der Saalach konnten die Trierer Kanufahrer TKF ihre internationale Klasse unter Beweis stellen. Einen besonderen Erfolg erreichte der Master-A-Fahrer (Ü30-Herren) Martin Vogler.

Trier/Lofer. (red) Der Kanu-fahrer Martin Vogler schaffte bei der deutschen Meisterschaft Kanu-Wildwasser 2010 in Österreich den Sprung aufs Treppchen und sicherte sich die Bronze-Medaille. In der Masterklasse A, der Altersklasse dreiunddreißig bis vierzig Jahre erreichte der Bitburger im Kajak bei dem Sprintrennen sowie auf der klassischen Langstrecke jeweils den dritten Rang. Hierdurch feierte er eine eindrucksvolle Rückkehr auf der großen Bühne des Wildwasserrennsports.

Der Anstoß, noch einmal an der Deutschen Meisterschaft teilzunehmen, kam hierbei von zwei jungen, erstmals in der Seniorenklasse startberechtigten Sportlern der Trierer Kanufahrer. Sebastian Romberg und Peter Schumacher wollten ein Dreierteam aus der Region für die Mannschaftsrennen bilden. Mit Martin Vogler fanden sie einen Partner, der es auch noch einmal wissen wollte. Auch im Nachwuchs zeigte sich die Trierer Mannschaft unter Trainer Jan Starszinsky stark: Paul Kindler fuhr in der Altersklasse Jugend auf den 18. Platz; im Sprint schaffte er sogar den 16. Platz. Peter Schumacher belegte in seinem ersten Jahr in der Herrenklasse den 8. Platz, auf der Sprint-Distanz erreichte er ebenso erfolgreich den 11. Platz. Sebastian Romberg, der im Sprint dicht auf den Fersen Schumachers blieb, belegte den 12. Platz. Nicht ganz so gut verlief es auf der Klassik-Strecke, wo er auf Rang 25 landete. Ein weiterer Höhepunkt für die Trierer war das Mannschaftsrennen. Das Team Vogler/Romberg/Schumacher schlug den etablierten deutschen Spitzenfahrern ein Schnippchen, da es mit einem Master-Fahrer und zwei Herren-Neulingen auf der Klassik-Distanz den sechsten und auf der Sprint-Distanz den fünften Platz erreichte.

Erst die mit ambitionierten Fahrern der nationalen Rangliste gespickten Teams aus Braunschweig, Köln und Fulda schaffte bessere Zeiten als die Trierer. Am Ende reichte es für den sechsten Rang. Im Sprintrennen, einer Entscheidung, die in zwei Läufen ausgetragen und mit einer Gesamtfahrzeit unter drei Minuten abschloss, klappte es dann noch besser.

Mit einer halben Sekunde Rückstand auf die vorplatzierte Mannschaft erreichten die drei den fünften Rang.