Kegeln: Bundesligisten aus Riol ohne Punkt in Iserlohn

Kegeln: Bundesligisten aus Riol ohne Punkt in Iserlohn

Bundesliga: Ninepin 09 Iserlohn - KSV Riol 3:0 (5075:4836) Das Ziel war für Riol klar - in Iserlohn solle zum Jahresabschluss etwas Zählbares her. Aber daraus wurde bei den starken Gastgebern und auf den schwierigen Bahnen nichts.

Die Moselaner waren beim 0:3 chancenlos. Schon im Startblock verloren Kai Knobel (800) und Bernardo Immendorff (807) den Kontakt zu ihren Gegnern. Auch im Mittelblock waren die Gastgeber souverän. Bester Rioler war im letzten Spiel vor der Pause Martin Hoffmann, der mit 851 Holz die zweitbeste Leistung des Tages vorlegte. Zu diesem Zeitpunkt war aber auch schon der Zusatzpunkt außer Reichweite. Der gelang dagegen dem Serienmeister Oberthal im Tecklenburger Land - damit haben die Saarländer die Rioler von Platz eins verdrängt.
KSV: Knobel 800, Immendorff 807, Blasen 812, Glöckner 800, Hoffmann 851, Mickisch 766.

2. Bundesliga: SKV Trier - KSC Landsweiler 5211:4918 (3:0)
Deutlicher als erwartet: Der SKV beendet das Jahr mit einem nie gefährdeten 3:0 gegen die Saarländer. Vom Startblock an führten die Trierer. Im Mittelblock hatte dann der Deutsche U18-Meister Nico Klink seinen großen Auftritt - er war mit 903 Holz bester Mann der Tages. Auch im Schlussblock bauten die Trierer die Führung weiter aus.
SKV: D. Klink 869, Bach 812, N. Klink 903, J. Reinert 883, M. Reinert 898, Poth 846
KSV Riol 2 - M 85 Mittelhessen 5169:4784 (3:0, 54:24)
Die Vorgabe war klar: Ein Dreier musste her, um nicht noch tiefer in den Abstiegsstrudel zu gelangen. Das schafften die Rioler auch locker im Heimspiel gegen den neuen Tabellenletzten Mittelhessen. Bereits im ersten Block machten die Moselaner deutlich, dass sie auf dem letzten Platz (bei allerdings weniger Heimspielen) nichts verloren haben: Moritz Valentin und Thomas Steines erspielten sich bereits 187 Punkte Vorsprung heraus.
KSV 2: Valentin 894, Steines 895, Bohn 858, Langer 831, Mentgen 816, Schneider 875
KSC Lebach - SK Eifelland Gilzem 2:1 (5173:5061, 45:33)
"Wir haben unser Ziel erreicht", sagt Klaus Dichter nach dem Punktgewinn seiner Gilzemer in Lebach: "Wir hatten zwischenzeitlich geführt, aber letztlich sind wir mit dem Zusatzpunkt zufrieden." Bei den Eifelern wurde Norbert Seibel nach fast zwei Jahren Pause wieder reaktiviert. Besonders gut drauf war Gilzems Christian Junk (891/11), der maßgeblichen Anteil am Punktgewinn hatte. In der Bestenliste der Liga liegt Junk mit 867 Holz im Schnitt hinter dem Trierer Daniel Klink (879) auf Platz zwei.
Gilzem: Junk 891, Hoffmann 824, Petry 850, Dichter 861, Seibel 795, Greischer 840AF