Kegeln: Fast alle Entscheidungen vertagt

Kegeln: Fast alle Entscheidungen vertagt

Kaum noch Playoff-Chancen für Gilzem und die Damen SG. Die Ergebnisse: 1. Bundesliga Herren: KSV Riol – KSC Hüttersdorf 5234:5151, 43:31, 2:1.

(wir) Die Rioler Herren quälen sich in der 1. Bundesliga dem Ende der Normalsaison entgegen. Ohne Weltmeister Steve Blasen (Knie-OP) und mit dem grippegeschächten Kai Knobel sprang nur ein magerer und etwas glücklicher 2:1-Heimsieg gegen den Abstiegskandidaten Hüttersdorf heraus. Mit dem erst im Schlussdurchgang sicher gestellten Erfolg – Martin Albach und Martin Hoffmann waren mit minus 33 Holz ins Finale gegangen – sicherte sich Riol vorzeitig den zweiten Platz in der Endabrechnung der Normalsaison.

In den Playoffs wird eine erhebliche Steigerung notwendig sein, will Riol zumindest Platz 2 aus dem Vorjahr wiederholen. KSV Riol: Hoffmann 904, Albach 890, C. Krämer 887, Klink 873, Glöckner 857, Knobel 823 2. Bundesliga Herren: SK Eifelland Gilzem – KSC Lebach 5108:4996, 41:37, 2:1 „Wir haben in den letzten Wochen ein wenig die Konstanz verloren“, gibt Gilzems Teamchef Klaus Dichter zu, der nicht mehr an das Erreichen der Playoffs glaubt: „Da müsste Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen.“

Gegen Lebach war wieder einmal das Leistungsgefälle zu groß. Wenigstens lässt der Sieg noch die Möglichkeit offen, den Gang in die Abstiegsrunde zu vermeiden. SK Eifelland Gilzem: K. Dichter 926, Greischer 903, Junk 850, Seibel 819, P. Dichter 819, Keilen 791 CfK Rösrath – KSV Riol II 5018:4812, 49:29, 3:0 Zum dritten Mal in Folge ist der KSV knapp am Gewinn des Zusatzpunkts vorbeigeschrammt. Erst mit der letzten Kugel sicherte Rösraths Altmeister Manfred Selge den Gastgebern den Dreiern, der die Moselaner die vorzeitige Qualifikation zum Erreichen der Meisterschaftsrunde kostete. Riol bot zwar eine geschlossene Mannschaftsleistung – insgesamt war das Leistungsniveau aber nicht hoch genug. Die Chance, das Saisonziel noch zu realisieren, ist kleiner geworden.

KSV Riol II: M. Reinert 850, Bohn 848, Valentin 842, J. Reinert 831, Mentgen 829, C. Schneider 823 KSC Trier – SK Eifelland Gilzem 5227:5055, 50:28, 3:0 „Eine solide Partie“ bescheinigte Triers Pressesprecher Hans-Jürgen Frank den Gästen, was vornehmlich auf „Oldie“ Klaus Dichter zutraf. Er lieferte aber auch das einzige Topresultat ab, so dass es nicht zum angestrebten Zusatzpunkt reichte. Die Gastgeber lieferten fünf Resultate von 866 an aufwärts ab und lagen damit außer Reichweite. So hat sich der Aufsteiger sogar noch die hauchdünne Chance erhalten, der Abstiegsrunde zu entgehen.

KSC Trier: Steines 917, V. Erbisch 878, V. Schmitt 868, M. Erbisch 867, Bach 866, Jung 831 SK Eifelland Gilzem: K. Dichter 877, P. Dichter 848, Keilen 845, Junk 834, Greischer 826, Seibel 825 1. Bundesliga Damen: SKC Trier-Riol – KF Oberthal 5157:5023, 49:29, 3:0 Gleiches gilt auch für das Damenteam aus Trier und Riol. Die Mannschaft um Kapitänin Elgin Justen wird nach dem glatten Sieg über Oberthal zumindest mit dem besten Ausgangswert in die Abstiegsrunde gehen. Für mehr wird es wohl wegen der Schwächephase während der Saison mit zehn verlorenen Heimpunkten nicht mehr reichen. Die Entscheidung über Klassenerhalt oder Abstiegsrunde fällt nun am letzten Spieltag im Fernduell mit Oberthal. SKC Trier-Riol: Justen 893, Fuck 877, Jaster 836, Schnorpfeil 823, Weiland 817, Lotz 772