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Kegeln: Riol auch auswärts stark

Kegeln: Riol auch auswärts stark

Mit zwei Auswärtspunkten hat der KSV Riol in der 1. Kegelbundesliga sein Soll erfüllt. Dagegen sieht es nach vier Spieltagen schlecht für den KSC Trier aus, der schon vier Punkte Rückstand auf den rettenden sechsten Rang hat.

(wir) 1. Bundesliga Herren: SK Heiligenhaus - KSV Riol 2:1, 5343:5311, 40:38, TG Herford - KSV Riol 2:1, 5337:5252, 47:31
Mit zwei soliden Auswärtsleistungen hat der KSV Riol, der bereits drei Spiele auf fremden Bahnen absolviert hat, zwei Punkte errungen. In Heiligenhaus, wo es für den KSV noch nie ein Pünktchen gab, fehlte den Moselanern nicht viel, um sogar einen Dreier zu landen. Erst im Schlussblock verdarben die Gastgeber in einer von der ersten bis zur letzten Kugel spannenden Partie den Riolern den ganz großen Wurf. Kai Knobel hatte sich eine Handverletzung zugezogen und blieb deshalb unter seinen Möglichkeiten. Auch bei der ebenfalls zu den Playoff-Kandidaten zählenden TG Herford gelang den Moselanern eine Punktlandung. Obwohl der KSV nur 85 Holz weniger erzielte, als Herford, reichte es nur zu 31 Wertungspunkten und damit gerade noch zum 1:2. Wie eng es zuging, zeigt die Leistung von Martin Hoffmann. Mit nur vier Holz mehr hätte er drei Herforder übertroffen.
KSV Riol: Klink (910 in Heiligenhaus/847 in Herford), Blasen (908/903), Hoffmann (894/862), Albach (890/880), Glöckner (855/856), Knobel (854/904)

2. Bundesliga Herren: KSV Riol II - SK Eifelland Gilzem 2:1, 5214:5045, 46:32, KSV Riol II - KSC Trier 3:0, 5354:5006, 48:30
Die zweite Mannschaft der Rioler legte ein fast perfektes Derby-Wochenende hin. "Fast" deshalb, weil der SK Gilzem, der einen guten Saisonstart erwischt hat, auch auf der Bahn, bei der es für Gastteams selten etwas zu feiern gibt, einen Punkt ergatterte. Entscheidend für den Gewinn des Zusatzpunkts durch das Team von Klaus Dichter waren die Topleistungen von Christian Junk, der als einziger Kegler die 900er-Marke knackte, und Fränk Greischer. Gegen Aufsteiger KSC Trier hatte Riol es leichter. Fast 350 Holz Vorsprung standen am Ende zu Buche. Auch wenn Trier dank des starken Schlussblocks mit Markus Erbisch und Thomas Steines auf 30 Wertungspunkte kam, hatten sie den Gewinn des Zusatzpunkts nie ernsthaft in Reichweite.
Riol II: Valentin (889 gegen Gilzem/904 gegen Trier), M. Reinert (880/886), Mentgen (876/922), C. Schneider (867/879), Bohn (853/880), J. Reinert (849/883)
Gilzem: Junk 902, Greischer 880, P. Dichter 842, Seibel 819, K. Dichter 811, Keilen 792
Trier: M. Erbisch 912, Steines 891, Bach 810, V. Erbisch 800, Jung 799, K. Schmitt 794

SK Eifelland Gilzem - KF Oberthal II 2:1, 5042:4931, 45:33
"Vier Punkte aus zwei Spielen wären optimal", hatte Gilzems Teamchef Klaus Dichter im Vorfeld des Doppelspieltags prognostiziert. Mit ingesamt drei Zählern kann er auch zufrieden sein, denn die "Reserve" des deutschen Meisters zählt auswärts zu den besten Teams.
Gilzem: K. Dichter 864, Junk 862, P. Dichter 845, Greischer 836, Keilen 820, Seibel 815
KSC Lebach - KSC Trier 3:0, 5242:5063, 50:28
Lebach legte den Grundstein zum klaren Sieg schon im ersten Block, den sie mit weit über 100 Punkten Vorsprung beendeten. Hans-Jürgen Föhr (874 Holz) ließ nochmals Hoffnung aufkommen, die Markus Erbisch auch nährte, aber Christian Jung schaffte es nicht 843 Punkte zu überspielen.
Trier: Föhr 874, M. Erbisch 863, Steines 856, Jung 831, K. Schmitt 831, Bach 808