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Kegeln: Wenig Grund zum Jubeln

Kegeln: Wenig Grund zum Jubeln

Den ersten Platz nach der Normalrunde kann sich der KSV Riol in der 1. Kegel-Bundesliga der Herren abschminken. Nach dem 0:3 in Paffrath müssen die Moselaner sogar um den zweiten Platz fürchten. In der 2. Liga geht es sehr eng zu. In Sicherheit kann sich nur Riol II wähnen.

(wir) 1. Bundesliga Herren: SKC Paffrath – KSV Riol 5202:5004, 49:29, 3:0. „Knapp vorbei ist auch daneben“ kalauerte Riols Pressesprecherin Maria Meter nach dem 0:3 des Tabllenzweiten Riol beim Dritten in Paffrath. Die Gäste hatten den Gewinn des Zusatzpunktes angepeilt, der „die halbe Miete“ auf dem Weg zum zweiten Platz gewesen wäre. Die Hoffnung, dieses Ziel zu erreichen, war schon nach dem ersten Block dahin, denn Bernardo Immendorff und Andre Laukmann nahmen ihren Gegnern Mike Reinert und Martin Albach 177 Holz ab. Und zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass Albachs 845 Holz die Rioler Bestleistung an diesem Tag sein sollten. Ohne den am Knie verletzten Weltmeister Steve Blasen konnten die Gäste selbst die Schwäche der Kölner Vorstädter im Mittelblock nicht nutzen. Trotz rund 200 Holz Rückstand war der Punktgewinn in Reichweite, Albach und Kai Knobel fehlten nur je ein Holz, Marc Glöckner und Martin Hoffmann je zwei, um Paffrather Akteure zu überspielen.
KSV Riol: Albach 845, Glöckner 844, Hoffmann 844, Klink 834, J. Reinert 809
2. Bundesliga Herren: KSG BG 99 Neuhof – KSC Trier 5164:4848, 50:28, 3:0. „Das Resultat spiegelt nicht den Spielverlauf wieder“, urteilte Triers Pressesprecher Hans-Jürgen Frank, „Neuhof musste lange um das zu Null zittern.“ Das lag gegen die erneut sehr stark auftrumpfenden Hausherren vornehmlich an Thomas Steines, der seine tolle Form auch bei den Hessen bestätigen konnte und mit 887 Holz das zweitbeste Resultat der gesamten Partie ablieferte. Leider gelang es danach nur noch Klaus Schmitt einen Neuhofer Kegler zu überspielen. Dennoch war bis zum Schlussdurchgang noch alles möglich. Wie zuvor Christian Jung verfehlten aber auch Markus Erbisch und Hans-Jürgen Föhr klar die 800er-Marke und damit auch den Zusatzpunkt. Frank: „Letztlich war das Leistungsgefälle zu groß, um einen Punktgewinn zu verdienen.“
KSC Trier: Steines 887, K. Schmitt 843, Bach 820, Jung 785, M. Erbisch 761, Föhr 752
SK Eifelland Gilzem – CfK Rösrath 4970:4918, 43:35, 2:1.
In der Partie gegen den Drittletzten Rösrath gaben die Eifeler bereits den vierten Punkt auf der eigenen Anlage ab. Ähnlich wie bei den Trierern, die das Gilzemer Resultat hinter Rösrath zurückfallen ließ, war auch beim SK das Leistungsgefälle zu groß. Den starken Leistungen von Klaus Dichter, Fränk Greischer und Christian Junk standen enttäuschende Zahlen des restlichen Trios gegenüber, das unter 800 blieb.
SK Eifelland Gilzem: K. Dichter 877, Greischer 856, Junk 847, Seibel 799, P. Dichter 796, F. Schneider 795
KSV Riol II – KF Oberthal II 5279:4935, 55:23, 3:0
Mit einem unerwartet klaren Sieg kehrte Riol nach zwei schwächeren Spielen wieder in die Erfolgsspur zurück. Die Befürchtung, den Zusatzpunkt abgeben und damit die gute Ausgangsposition im Kampf um die Playoffs zu gefährden, erwies sich bereits nach vier Keglern als unbegründet, denn Christian Bohn, Mike Reinert, Moritz Valentin und Wolfgang Mentgen hatten schon einen klaren Vorsprung herausgeworfen. Christian Bohn räumte auf Bahn Eins 19 Mal in Serie ab, Christian Krämer erzielte auf Bahn Zwei 132 von maximal 135 Holz.
KSV Riol II: C. Krämer 898, Bohn 898, M. Reinert 892, Valentin 883, Mentgen 855, C. Schneider 853