Kein optimaler Start

Zum Auftakt der Bundesliga-Meisterrunde ist in Riol vor vollem Haus von den vier besten Teams toller Kegelsport geboten worden. Die Zweitligisten aus Gilzem und Trier haben derweil am ersten Spieltag der Auf- und Abstiegsrunde die anvisierten Ziele verfehlt.

Bundesliga-MeisterrundeTrotz eines Superstarts durch Kai Knobel und Thomas Steines sowie einer überragenden Mannschaftsleistung hat der KSV Riol den Heimvorteil am ersten Spieltag der Meisterrunde nicht ganz nutzen können. Die Moselaner hoffen aber weiter auf einen Podestplatz. Die Gastgeber hatten sich in der proppenvollen Rioler Halle nach fünf von sechs Durchgängen knapp vor Oberthal an die Spitze gespielt. Schlussspieler Steve Blasen lieferte sich dann mit dem Oberthaler Schöneberger ein rassiges Duell. Vor den letzten 15 Wurf lagen beide Teams gleichauf. Schöneberger schraubte sein Ergebnis mit einer Neunerserie auf die Tagesbestleistung von 966 Holz. Blasen konnte nicht mehr folgen, kam aber noch auf tolle 938 Holz. Für Riol blieben am Ende vor Holten-Duisburg und Heiligenhaus drei Punkte und vorerst Platz drei in der Meisterrunde. Oberthal untermauerte mit dem Tagessieg und vier Punkten eindrucksvoll seine Ansprüche auf den erneuten Titelgewinn.KSV Riol: Steines (952), Knobel (950), Hoffmann (943), Blasen (938), Mickisch (916), Immendorff (908)Zweitliga-AufstiegsrundeGastgeber Kerpen hat erwartungsgemäß die erste Runde um den Aufstieg in die Eliteliga gewonnen. Der SK Gilzem ließ auf den schwierig zu spielenden Holzbahnen nur Oberthals Reserve hinter sich. Das Ziel, sich vor Aufstiegsfavorit Hüttersdorf zu platzieren, wurde deutlich verfehlt. Christian Junk, Pascal Petry und Tom Hoffmann überzeugten zwar, doch der Rest der Mannschaft fand sich nur am Ende der Tageswertung wieder. "Wir hatten keine echte Chance", berichtete Gilzems Klaus Dichter.SK Gilzem: Junk (890), Petry (850), Hoffmann (838), Fuchs (812), Greischer (801), P. Dichter (771)Zweitliga-AbstiegsrundeZum Auftakt des Kampfs um den Zweitliga-Klassenerhalt hat der SKV Trier einen Rückschlag hinnehmen müssen. In Reiskirchen erkegelte sich Gastgeber Mittelhessen ungefährdet den Tagessieg. "Vor Lebach bleiben", hatten sich die Trierer als Ziel ausgegeben. Nach mäßigem Beginn und deutlichem Rückstand auf Lebach kämpften sich die SKV-Kegler bis zum letzten Durchgang dank guter Resultate von Klaus Schmitt sowie Daniel und Nico Klink wieder in Schlagweite. Letztlich retteten die Saarländer aber gegen Manfred Göbel ihren knappen Vorsprung und schickten den SKV auf einen direkten Abstiegsplatz. "Platz zwei wäre machbar gewesen, jetzt wird es schwer für uns", analysierte Triers Hans-Jürgen Frank.SKV Trier: D. Klink (840), Schmitt (825), N. Klink (823), Göbel (822), Poth (799), Reinert (782) neu