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Kickboxen: Keine erfahrenen Kämpfer erlaubt

Kickboxen: Keine erfahrenen Kämpfer erlaubt

Ein Kickbox-Turnier für Anfänger - das hat Sascha Baschin, Leiter der Kampfsport Akademie Trier, auf die Beine gestellt. In diesem Jahr veranstaltete er den Wettkampf zum ersten Mal.

Trier. Der erste Kampf, mit Spannung und ein bisschen Angst fragen die Kämpfer sich: Wer steigt da zu mir in den Ring? Beim Nox Newcomer Turnier mussten die Teilnehmer sich jedenfalls keine Sorgen darum machen, dass sie auf einen übermächtigen Gegner treffen. Denn bei dem Wettkampf durften nur Anfänger mitmachen. Jeder, der mehr als vier Kämpfe oder mehr als zwei Turniersiege h inter sich hat, war vom Turnier ausgeschlossen.
Viele haben hier das "erste Mal Mattenluft geschnuppert", wie es Organisator Sascha Baschin von der Kampfsport Akademie Trier ausdrückt. Die Idee dahinter: Junge Kampfsportler können sich hier mit Gegnern auf demselben sportlichen Level messen. Bei anderen Wettbewerben träfen sie zum Teil auf erfahrene Kickboxer - gegen die sie keine Chance haben. "Viele verlieren dann die Lust am Kampfsport", sagt Baschin, der früher auch selbst im Ring stand und heute als Trainer tätig ist.
Von der Resonanz der Veranstaltung ist er begeistert: Die Halle in der Metternichstraße sei sehr gut gefüllt gewesen. Sowohl im Voll- als auch im Leichtkontakt wurde nach den Regeln der WKU (World Kickboxing and Karate Union) gekämpft.
Etwa 200 Kämpfer sind für den Wettkampf bis nach Trier gereist. Die Pokale für die ersten drei Plätze räumten zum Teil auch Sportler aus Karlsruhe, Kaiserslautern, Mainz, Luxemburg und Frankreich ab.
Insgesamt verbucht Baschin das Turnier als Erfolg - er will es jetzt in Trier zu "einer festen Einrichtung" machen. red