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Motorsport
Kleiner Grenzverkehr der Motorsportler

Hosingen/Bitburg. Heimische Piloten und viele Fans aus der Eifel waren bei der hochrangig besetzten Rallye Luxemburg im Teilnehmerfeld zu finden.

Für viele Rallyesportler und Fans ist sie sechs Wochen vor den Weinbergsprüfungen der „Deutschland“ die am besten besetzte Veranstaltung in der Region in diesem Jahr.  Dementsprechend war die Rallye Luxemburg in diesem Jahr auch mit heimischen Piloten glänzend besetzt.

Seine Premiere in einem World Rallye Car hätte nicht besser laufen können. Bis zum Finale der Rallye Luxemburg sammelte der Hochwälder Marijan Griebel sechs von sieben Bestzeiten ein und führte die Gesamtwertung souverän mit über einer Minute Vorsprung an. Doch in der letzten Prüfung machte es der amtierende Junioren-Europameister noch einmal spannend  und landete mit dem Citroën DS3 WRC neben der Strecke.

Doch  Griebel, dessen Fans den Weg ins Großherzogtum in großer Zahl gefunden hatten, und  sein luxemburgischer Beifahrer Johny Blom hatten noch einmal Glück im Unglück und lagen am Ende mit 11,5 Sekunden vor den beiden Belgiern Chris van Woensel  und Rik Snaet im Mitsubishi Lancer WRC05.

Als bestes Luxemburger Team landeten Steve Fernandes und Oliver Beck im Skoda Fabia R5 auf dem dritten Rang. „Wegen Aquaplaning bin ich im fünften Gang von der Strecke gerutscht“, schilderte Griebel das Malheur. „Wir hatten Glück, dass das Auto fast  heil blieb und wir noch rechtzeitig ins Ziel kamen.“

Sein Co-Pilot im Peugeot 208 T16 aus der Deutschen Rallyemeisterschaft (DRM), Alexander Rath (Trier), bildete mit Ronny  Foxius in einem bärenstarken Ford Fiesta R5 ebenfalls ein länderübergreifendes Team.

„Es war eine tolle Veranstaltung mit viel Konkurrenz in den R5-Fahrzeugen aus Luxemburg, Belgien und Deutschland. Auf der letzten Prüfung wurde das Klassement wegen eines schweren Gewitters gehörig durcheinander gewirbelt. Aber mit Rang acht im Gesamtklassement waren wir sehr zufrieden“, kommentierte er das Abschneiden.

Weniger Glück hatte Andreas Heiser (Gusterath) in seinem Opel Astra GSI. Auf Platz zwei in der Klasse liegend, musste Heiser das Fahrzeug nach der fünften von acht Wertungsprüfungen mit Lichtmaschinen-Schaden abstellen. „Unser Versuch, die WP 6 mit der ersten Runde zu beenden und noch in den Service zu kommen, ist leider gescheitert. Dennoch waren wir bis zu diesem Zeitpunkt mit unserer Leistung in dem Klassefeld sehr zufrieden“, kommentierte der Opel-Pilot.