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Kreisliga B: Trier-Fraktion gegen die Saar-Clubs

Kreisliga B: Trier-Fraktion gegen die Saar-Clubs

Der SV Udelfangen hat das Aufstiegsrennen gemacht und darf nun in der A-Liga seine Spielstärke unter Beweis stellen. In der B-Liga Trier/Saar ist die vermeintliche Vormachtstellung der Trierer Vereine auffällig. Doch auch die "Saar-Sauer-Fraktion" hat ihre Chancen.

Trier. Den SV Langsur erwischte es in einem Entscheidungsspiel: Die 1:4-Niederlage gegen die SG Zerf bedeutete im Vorjahr den Abstieg aus der höchsten Kreisklasse. Nun will der Verein von der Sauer wieder Gas geben und die oberen Plätze anvisieren, wenn auch das Thema Aufstieg nicht fällt. Ähnlich wie bei den Begleitern aus Saarburg und Tawern üben sich die Vorstände eher in Bescheidenheit, wollen die neue Saison erst später einer ersten Bewertung unterziehen, die eigenen Ansprüche dann eventuell (nach oben?) korrigieren. Neben den drei Absteigern werden zwei spielstarke Aufsteiger aus den C-Ligen die Liga bereichern - und gehörig durcheinanderwirbeln. Sowohl die Krettnacher Bezirksligareserve als auch die SSG Mariahof gelten insgeheim als Kandidaten für einen Platz unter den ersten fünf. Doch aussichtsreichster Aspirant auf das Ticket zur A-Liga könnte das Team aus Tarforst sein. Die FSV-Rheinlandligareserve hat einen großen und leistungsstarken Kader zusammen und kann auf einen Fundus an Spielern, die bereits höherklassig agierten, zurückgreifen. Neben der von Neu-Trainer Aime Kinss gecoachten Truppe sind die Teams aus Temmels, Trier-Irsch und Trier-Zewen weitere heiße Kandidaten. Gespannt darf man auch über eine weitere Saison des TuS Euren sein, der sich aufgrund einer unklaren Verbandsentscheidung zum Thema Schiedsrichter-Soll die Liga sicherte. Doch Trainer-Urgestein Ludwig "Gipsy" Dahler hat einen breiteren und auch qualitativ besseren Kader beisammen und wird auf einen guten Mittelfeldplatz hoffen können. Der Auftakt bringt gleich eine Reihe an mit Spannung und Brisanz kaum zu überbietenden Partien. Die Olewiger rüsten zum Stadtderby gegen die SSG Mariahof. Die Etringer-Elf geht als leichter Favorit ins Derby, weil sich die Trier-Süder erst akklimatisieren müssen. Die Zewener, im Vorjahr guter Sechster, haben mit Dani Galic einen ehrgeizigen Trainer mit ehrgeizigen Zielen installiert, denn die Ansage heißt Aufstieg. Diese Bürde soll zum Auftakt gegen die ambitionierten Temmelser mit dem ersten Sieg unterstrichen werden. L.S.