Krimi in Heiligkreuz: Trierer Kegler besiegen Gilzem

Krimi in Heiligkreuz: Trierer Kegler besiegen Gilzem

Kegel-Bundesliga: Landsweiler - KSV Riol 5083:4964, 45:33, 2:1 Zum Rückrundenauftakt hat sich der KSV Riol beim KSC Landsweiler den Zusatzpunkt erspielt - und das nach einem hochklassigen und enorm spannenden Bundesliga-Spiel, das die Gastgeber erst im letzten Drittel für sich entschieden. Der Rioler Thomas Steines gewann den ersten Block (847).

Kai Knobel landete bei 825 Holz. Mit einem Holz Vorsprung ging der KSV mit den jüngsten Rioler Keglern, Nico Klink und Marjan Leis, in das zweite Drittel. Auch dort konnten die Moselaner eine ordentliche Leistung abrufen, mussten die zwischenzeitliche Führung am Ende des Drittels aber abgeben. Im letzten Drittel machten die Gastgeber durch den starken Holger Philippi (886/12) und Tom Jochem (851/9) den Gesamtsieg klar. Doch Dominik Werner auf Rioler Seite sicherte sich und seinem Team in der letzten Gasse mit zehn Neunern ganz alleine den Punktgewinn.

2. Bundesliga Süd:
SKV Trier - SK Gilzem 5204:5181, 36:42, 2:1 Besser als jeder Krimi: Ein spannungsgeladenes Derby auf Erstliga-Niveau haben beide Teams den zahlreichen Zuschauern in der Kegelsporthalle Heiligkreuz geboten. Pascal Petry, der mit Saisonbestleistung (927) auf der Trierer Anlage für einen Paukenschlag sorgte, begann für Gilzem furios. Für die Trierer, die kurzfristig auf den verletzten Klaus Schmitt verzichten mussten, konnte Damien Backes mit tollen 895 Holz Anschluss halten. Der SKV profitierte dann vom mäßigen Ergebnis des Gilzemers Fränk Greischer und lag vorne. Im zweiten Block trumpften die Gäste durch Julius Mangerich (880) und Patrick Bartz (883) wieder mächtig auf und kämpften sich bis auf neun Punkte heran. Das ebenfalls starke Gilzemer Schlussduo Chris Fuchs und Tom Hoffmann kehrte anschließend den Trierer Vorsprung bis zur letzten zu spielenden Bahn in ein Plus von 46 Holz für die Eifeler um. Furios wie der Beginn war dann auch das Finale. Den Trierern Daniel Klink und Engelbert Poth gelang jeweils noch eine tolle Schlussbahn, mit der sie für den nicht mehr für möglich gehaltenen, hauchdünnen 2:1-Derbysieg der Gastgeber sorgten. "Das Spiel war besser als jeder Krimi. Gilzem hat uns alles abverlangt und nimmt verdient einen Punkt mit", sagte Triers Daniel Klink. (red)

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