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Leichtathletik-Erbe angenommen

Mehr als 100 Kinder kamen zum Sportfest nach Schweich, um wie Anuk Raithel vom Postsportverein Trier über Bananenkisten zu laufen, weitzuspringen oder Medizinbälle zu stoßen. TV-Foto: Holger Teusch
Mehr als 100 Kinder kamen zum Sportfest nach Schweich, um wie Anuk Raithel vom Postsportverein Trier über Bananenkisten zu laufen, weitzuspringen oder Medizinbälle zu stoßen. TV-Foto: Holger Teusch FOTO: Holger Teusch (g_sport
Schweich. Mit dem Hallensportfest macht der TuS Mosella Schweich deutlich, dass es auch nach dem Tod von Abteilungsleiter Friedbert Beckinger weitergeht. Holger Teusch

Schweich Friedbert Beckinger hätte seine Freude gehabt. Mehr als 100 Kinder tummelten sich in der Sporthalle des Schweicher Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums beim Kinderleichtathletik-Sportfest des TuS Mosella Schweich. Ein Erfolg für das junge Leichtathletik-Abteilungsteam um Anja Gras und Torsten Mahren - und auch für den im Frühsommer plötzlich verstorbenen Beckinger. "Er hat sich frühzeitig seine Leute aufgebaut", sagte der Gesamtvereinsvorsitzende der Mosella, Bernd Münchgesang.
Deshalb gelang es nicht nur den Trainingsbetrieb weiterzuführen, sondern nach den Leichtathletik-Wettbewerben beim Landesjugendsportfest im September nun auch das Hallensportfest auszurichten. Allerdings: Erst im Oktober, wenige Wochen vor dem Termin konnten Leichtathletikvereine informiert werden. Da hatten einige Clubs schon anders geplant. Das werde 2018 besser laufen, glaubt Mahren. Das Sportfest nennt sich in Gedenken an den Mann, der die klassische Leichtathletik in Schweich 2008 aus ihrem Dornröschenschlaf erweckte, nun Beckinger-Cup.
Am Programm für die unter Elfjährigen änderte sich nichts. Grundsätzlich werden Kinderleichtathletik-Wettkämpfe als Mannschaftsvergleich durchgeführt. Mindestens fünf Mädchen und Jungen bildeten ein (gemischtes) Team. Gemeinsam wurde ein Hindernis-Staffellauf über Bananenkartons und eine Weitsprungstaffel absolviert. Innerhalb von drei Minuten musste versucht werden, so oft wie möglich die 30-Meter-Distanz zurückzulegen oder weit zu springen. Nur beim Medizinballstoßen gab es nicht das Staffelerlebnis. Hier wurden die besten vier Ergebnisse für das Mannschaftsresultat gewertet. Genauso verfuhr man beim Hochsprung anstelle der Weitsprungstaffel für die Zehn- und Elfjährigen.
Aus dem Leichtathletikkreis Trier-Saarburg feierte das U10-Team des PST Trier den einzigen Sieg. Der Ausrichterverein belegte jeweils einen zweiten (U8), dritten (U10) und fünften Platz (U12). Die Zehn- und Elfjährigen des PST und die U10-Mannschaft des Trierer Silvesterlaufvereins wurden Vierte.
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