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Leichtathletik: Kerstin Marxen weltweit die Nummer vier

Leichtathletik: Kerstin Marxen weltweit die Nummer vier

So schnell wie noch nie ist derzeit die Manderscheiderin Kerstin Marxen. Die 28-Jährige lief in Pliezhausen 1000 Meter in 2:40,88 Minuten. Der Gerolsteiner Yannik Duppich ist über 3000 Meter in die Freiluftsaison gestartet.

Pliezhausen. Einmal unter den besten zehn Läuferinnen der Welt: Kerstin Marxen bildet sich nichts darauf ein, dass sie zurzeit die weltweit viertschnellste 1000-Meter-Läuferin des Jahres ist. Dafür ist die Freiluftsaison noch zu jung. Und die 1000-Meter-Distanz wird selten gelaufen. Doch dass die Zeit, die sie beim Meeting in Pliezhausen aufstellte, gut ist, weiß die 28-Jährige, die für den TSV Gomargingen startet und in Tübingen lebt.
Das Sportfest in Baden-Württemberg heißt "Meeting der krummen Strecken", weil nur Distanzen angeboten werden, die nicht bei Meisterschaften gelaufen werden.
Auf 2:40,88 Minuten hat sich Marxen über 1000 Meter gesteigert. Schneller war nur die 1500-Meter-Europameisterschaftssechste Diana Sujew (Hamburg/Berlin) in 2:04,07 Minuten.
Marxen lief außerdem außer Wertung im Jugendrennen über 300 Meter in 40,56 Sekunden ebenfalls persönliche Bestzeit.
Eine tolle Erfahrung sei es gewesen, in einem so starken Feld dabei zu sein, sagt Yannik Duppich. Der 23-Jährige von der LG Vulkaneifel startete über 3000 Meter - unter anderem zusammen mit Arne Gabius - in die Freiluftsaison. Während sich der Vizeeuropameister aus Tübingen in 7:54,25 Minuten nur dem Österreicher Andreas Vojta (7:53,81) geschlagen geben musste, kam Duppich in 8:33,71 Minuten auf den 17. Platz. "Leider musste ich eine Woche vor dem Wettkampf krankheitsbedingt eine viertägige Trainingspause einlegen. Im Rennen hat mir noch etwas Kraft gefehlt. Meine Zeit ist zum Saisoneinstieg aber akzeptabel", sagte der Cross-EM-Teilnehmer von 2009. teu