Nach Punkt für die Moral: FCK sucht weiteren Stürmer

Nach Punkt für die Moral: FCK sucht weiteren Stürmer

Kaiserslautern (dpa) Der 1. FC Kaiserslautern kommt nicht aus dem Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga heraus. Auch nach vier Spielen warten die Pfälzer weiter auf ihren ersten Sieg.

Das 1:1 (0:1) gegen den Aufstiegsaspiranten Eintracht Braunschweig verhinderte am Montagabend immerhin den schlechtesten Saisonstart der Lauterer Zweitliga-Geschichte. Um nach der Länderspiel-Pause endlich ein Spiel zu gewinnen, soll bis zum Ende der Wechselfrist am Donnerstag noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen werden. Ein Torjäger steht auf der Wunschliste ganz oben. "Für die Moral war das ein unheimlich wichtiger Punkt", sagte Trainer Norbert Meier. Dass der FCK in der zweiten Halbzeit überhaupt noch eine Chance auf dieses Ergebnis hatte, verdankte er zwar auch der Eintracht. Denn die Gäste verpassten es gegen spielerisch limitierte Pfälzer, ihre Führung durch Onel Hernandez (27.) auszubauen. Doch die "Roten Teufel" verdienten sich diesen Punktgewinn auch. Meier änderte in der Pause seine Taktik und ließ in der zweiten Halbzeit in einem 4-2-3-1-System stürmen - auch ohne den verletzten KapitänDaniel Halfar (Gehirnerschütterung). Der FCK zeigte dadurch ein ganz anderes Gesicht, agierte wesentlich druckvoller und erspielte sich mehrere gute Torchancen. Neuzugang Gervane Kastaneer gelang bei seinem Startelf-Debüt der verdiente Ausgleich (80.). "Es war auch die Einstellung und die Mentalität, die dazu geführt haben, dass wir zurück ins Spiel gekommen sind", sagte Sportdirektor Boris Notzon.

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