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Neuer Trainer, neue Spielergeneration

Neuer Trainer, neue Spielergeneration

Nach dem Trainerwechsel von Ernst Fuhs auf Uwe Becker ist in Newel, Butzweiler und Umgebung wieder Normalität eingekehrt. Nach dem Aufstieg in die Kreisliga B soll der neue Trainer mit einer neuen Spielergeneration zu alter Stärke zurückfinden. Mit sechs Punkten aus den ersten vier Partien darf der Aufsteiger erst einmal zufrieden sein.

Butzweiler. (L.S.) Der Nachfolger von Erfolgscoach Ernst Fuhs bringt es auf den Punkt: "Der alte Trainer hat hier sehr gute Arbeit abgeliefert und ein bestelltes Feld hinterlassen. Wir versuchen nun, kontinuierlich seinen Weg mit modifizierten Mitteln weiterzugehen."

Uwe Becker weiß, was er will. Mit der Umstellung auf die Viererkette, die immer besser funktioniert, will er eine kompakte Einheit formen.

Becker will Talente nicht verheizen



Eine Schar junger Spieler soll helfen, die Saisonziele zu erreichen. Mit den ehemaligen Ralinger A-Jugendspielern Matthias Roth und Michael Schwartz sowie Nachwuchstalent Lukas Heck hat Becker Akteure in den eigenen Reihen, die "gut und gern jetzt schon zwei Klassen höher spielen könnten. Doch wir werden sie nicht verheizen und behutsam einbauen".

Auch Mario Maes, der nach seiner schweren Fußverletzung aus dem Vorjahr wieder "im Kommen ist und ein sehr wertvoller Spieler werden kann" (Becker), steht mit 19 Jahren erst am Anfang der Karriereleiter. Auch er kam im vergangenen Jahr aus der Ralinger A-Jugend.

Becker kennt sich bestens aus - vor allem in Ralingen. Nach 14 Jahren Jugendarbeit bei der SG Sauertal und seinem Engagement als Trainer der zweiten Mannschaft freut sich der neue Coach auch auf die Derbys gegen Udelfangen und Sirzenich II. "Die Spieler kennen sich untereinander bestens, und es herrscht eine gesunde Rivalität. Die Vorfreude ist jetzt schon groß."

Das Saisonziel lautet Nichtabstieg. Dabei soll auch Toptorjäger Nico Kopp helfen, der nach einem Sehnenanriss am Finger nun wieder zur Verfügung steht. Auch in Zukunft hofft Becker, sich um sein Team keine Sorgen machen zu müssen. Mit durchgängig gemeldeten Jahrgängen von den Bambini bis zu den A-Junioren ist die JSG, die mit den Vereinen aus Kordel, Welschbillig und Aach optimal ergänzt ist, gut aufgestellt.

Doch Priorität genießt die B-Liga-Mannschaft, die aus den nächsten Spielen beim Mitaufsteiger SV Wiltingen und in Temmels mit minimal drei Punkten plant.

Becker: "Mit dieser Punkteausbeute könnten wir den nächsten Wochen gelassen entgegen sehen."