Neues Team, neue Hoffnung

FCK macht trotz Niederlage bei der Generalprobe einen guten Eindruck.


Kaiserslautern (dpa) Die Generalprobe vor dem Auftakt der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Kaiserslautern zwar verpatzt. Dennoch konnten aus der 0:2 (0:2)-Niederlage gegen Derby County am Samstag auch einige positive Aspekte mitgenommen werden. Insgesamt scheinen die Lauterer in der neuen Saison qualitativ besser und auch deutlich variabler aufgestellt zu sein als zuletzt. Doch die neu zusammengestellte Mannschaft muss sich noch finden.
Chris Martin (24.) und Bradley Johnson (45.) trafen am Samstag bei der traditionellen Saisoneröffnung des FCK für den zweimaligen englischen Meister aus Derby. Eine Woche vor dem Saisonstart beim 1. FC Nürnberg haperte es vor allem in der Lauterer Hintermannschaft noch an der Abstimmung. Die beiden Neuzugänge Marcel Correia und Giuliano Modica zeigten dort zwar individuell ihre Qualität, das Zusammenspiel hingegen ist noch stark verbesserungswürdig.
Dafür glänzte Torhüter Marius Müller nach seiner Rückkehr aus Leipzig mit mehreren starken Paraden. Besonders erfreut war der 24-Jährige über den Empfang im Stadion. "Der Empfang war Wahnsinn. Es war sehr rührend, und ich habe mich sehr darüber gefreut", sagte er. "Jetzt will ich die Leute wieder mit Leistung überzeugen. Auch die, die mich zuletzt kritisiert haben." Müller trug in der Jugend und bei den Profis bereits von 2003 bis 2016 das FCK-Trikot. Im defensiven Mittelfeld debütierte Mads Albaek für die "Roten Teufel". Der 27-jährige Däne kam erst am vergangenen Montag vom IFK Göteborg nach Kaiserslautern und fand sich auf Anhieb gut ein. Im offensiven Mittelfeld deutete Baris Atik seine Torgefährlichkeit zwar an, doch an vorderster Front hapert es weiter.