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Nora Schmitz kratzt an Zehn-Minuten-Schallmauer

Nora Schmitz kratzt an Zehn-Minuten-Schallmauer

Beim "Meeting der krummen Strecken" im baden-württembergischen Pliezhausen liefen Nora Schmitz und Jakob Gieße in mit nationalen Spitzenläufern besetzten Rennen Bestzeiten auf Strecken, auf denen keine Meisterschaften ausgetragen werden.


Pliezhausen. Von der Straße auf die Bahn, die zurzeit beste Halbmarathonläuferin der Region, Nora Schmitz, fühlt sich auch bei Rennen im Stadion immer wohler. Drei Tage nachdem die 23-Jährige vom Post-SV Trier (PST) ihre 3000-Meter-Bestzeit beim internationalen Vergleichskampf Pokal der Freundschaft auf 10:11,24 Minuten geschraubt hat (der TV berichtete), lief sie am vergangenen Sonntag wieder Hausrekord. Beim sogenannten "Meeting der krummen Strecken" in Pliezhausen kratze Schmitz in 10:01,31 Minuten an der Zehn-Minuten-Schallmauer. Diese wurde bisher erst von sieben Läuferinnen aus Vereinen des Leichtathletikbezirks Trier geknackt.
Yannik Duppich mit 8:32,17 Minuten und Mirco Zenzen mit 8:36,57 Minuten (beide LG Vulkaneifel) lösten nach drei Tagen Alexander Bock (PST) von der Spitze der Rheinlandjahresbestenliste über 3000 Meter ab.
Über 1000 Meter lief Jakob Gieße (ebenfalls LG Vulkaneifel) in 2:28,75 Minuten erstmals unter zweieinhalb Minuten. Schneller war aus der Region zuletzt vor vier Jahren Marc Kowalinski. Dessen PST-Vereinskamerad Dominik Werhan blieb in 2:33,57 Minuten vier Sekunden über seiner Bestzeit. Dem bereits 46 Jahre alten Michael Schieffer (PST) gelang in 2:59,98 Minuten eine Punktlandung knapp unter drei Minuten. Deutlich über ihrer Vorjahreszeit von 2:40,88 Minuten blieb auf den zweieinhalb Stadionrunden die aus Manderscheid stammende deutsche Hallen-Vizemeisterin Kerstin Marxen (2:45,81). Über 300 Meter belegte die für den TSV Gomaringen startende 29-Jährige in 41,47 Sekunden ebenfalls Platz zwei. teu